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Prignitz Tödlicher Absturz
Lokales Prignitz Tödlicher Absturz
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20:00 24.05.2013
Das Unglück passierte im Turm der Windkraftanlage. Quelle: DREFIN
KLEESTE

h. Es handelte sich dabei um einen 35-Jährigen aus der Prignitz und einem 50-Jährigen aus der Uckermark. Wie Martin Reich, Sprecher in der Polizeidirektion Nord, auf Nachfrage berichtete, hatten die Monteure die Arbeiten beendet und waren beim Abtransport der Werkzeuge. Der 50-Jährige hatte das Werkzeug an einer Seilwinde herabgelassen und der 35-Jährige war dabei, es in einem Transporter zu verstauen, als er einen dumpfen Aufschlag im Turm hörte. Sein Kollege war etwa 20 Meter tief auf eine Plattform gestürzt. Die Polizei geht davon aus, dass er sofort tot war. Die Unglücksursache war gestern noch unklar. Die Monteure steigen in den Windkrafttürmen auf Leitern ab. Im Abstand von 20 Metern befinden sich Plattformen mit Durchstiegsluken, die geöffnet werden müssen. Sie tragen Gurtzeug, mit dem sie sich zur Absicherung einhaken. Ob das Gurtzeug defekt war oder beim Einhaken ein Fehler passierte, dazu konnte keine Aussage getroffen werden.

Der Notruf ging 13.33 Uhr bei der Polizei ein. Alarmiert wurden die örtlichen Wehren von Berge und Neuhausen sowie die Perleberger Feuerwehr. Uwe Schleich, im Perleberger Ordnungsamt zuständig für die Feuerwehr, berichtete, die Bergung des Toten erfolgte aus einer Höhe von etwa 40 Metern. Da das Abseilen relativ schwierig war, übernahm die Perleberger Wehr nach Absprache mit den Ortswehren diese Aufgabe. Sie hatte die technische Bergung aus großer Höhe schon mehrfach geübt. Da die Luken in den Plattformen zu klein waren, mussten zusätzliche Öffnungen geschaffen werden. Sechs Kameraden bargen den Toten schließlich , wobei sie ein Rollgliss verwendeten. Mehr konnten die Kameraden in diesem Fall nicht tun. Uwe Schleich lobte die gute amtsübergreifende Zusammenarbeit. Auch die Rettungskräfte einschließlich Rettungshubschrauber Christoph 39 konnten keine weitere Hilfe leisten. (Von Michael Beeskow)

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