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Tour de Prignitz 2019 Sonnige Stimmung auf der zweiten Etappe
Lokales Prignitz Tour de Prignitz 2019 Sonnige Stimmung auf der zweiten Etappe
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00:19 21.05.2019
Ja – ja – Jahnschule! Frenetisch empfing eine ganze Schule die Radler in Wittenberge. Quelle: Matthias Anke
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Perleberg

Da war die ganze Westprignitz auf den Beinen: Sage und schreibe 835 Radler gingen in Perleberg auf die zweite Etappe der diesjährigen Tour de Prignitz. Und sie kamen von überall her: Die Bürgermeisterin von Perleberg, Annett Jura, sowie ihre Amtskollegen aus Wittenberge, Oliver Hermann, und Bad Wilsnack, Hans-Dieter Spielmann, sowie Bad Wilsnacks Amtsdirektor Torsten Jacob fuhren bis zu ihren jeweiligen Stopps mit im Feld. Mike Laskewitz vom Tourismusverband Prignitz war genauso dabei wie der Prignitzer Landrat Torsten Uhe.

835 Radler fuhren am Freitag von Perleberg über Wittenberge und Bad Wilsnack zurück nach Perleberg.

Aber in erstaunlicher Zahl waren auch Pritzwalker dabei, etwa Michael Flassig, der sich in der Pause über die schöne Etappe freute. Das konnte man auch nur, denn nach dem verregneten Auftakt zeigte das Wetter sein sonniges Gesicht und es ging bis auf 20 Grad hinauf.

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Torsten Uhe konnte dann auch Oberst Olaf Detlefsen begrüßen. Der Landeskommandeur der Bundeswehr ist zum dritten Mal bei der Tour dabei. „Schöner kann man seinen Dienst nicht verbringen“, sagt er, „mir macht es jetzt noch mehr Spaß.“ Schließlich ist er nach drei Jahren im Amt viel vertrauter mit der Region, und mit Uhe pflegt er sowieso eine gute Arbeitsbeziehung. Auch die Polizei war diesmal gut vertreten, so mit dem Prignitzer Inspektionschef Dieter Umlauf.

Für sie alle war dies eine tolle Etappe. Kein Wunder, wenn man unterwegs so empfangen wird: „Ja – ja – Jahnschule“ schallte es ohrenbetäubend laut über den Platz vor der Wittenberger Jahnschule. Die ganze Schülerschar empfing das Radlerfeld frenetisch laut und mit bunten Luftballons – ein echter Höhepunkt kurz vor der schönen Mittagspause am Kultur- und Festspielhaus in Wittenberge.

Radler auf der Elbpromenade in Wittenberge. Quelle: Matthias Anke

Dieses Teilstück war aber auch so ein Best off vieler früherer Etappen der Tour de Prignitz, vereinte die wunderschöne Perleberger Altstadtinsel mit dem städtischen Flair von Wittenberge und der imposanten Ansicht der Wilsnacker Wunderblutkirche. Und Höhepunkt bei all dem war natürlich wieder einmal die Fahrt an der Elbe von der Eisenbahnbrücke bei Wittenberge bis Hinzdorf.

Wunderschön war die Fahrt entlang der Elbe. Wunderschön war die Fahrt entlang der Elbe. Quelle: Bernd Atzenroth

Kein Wunder, dass sich die Veranstalter von MAZ und Antenne Brandenburg immer wieder dafür entscheiden, mit den Radlern diese Strecke zu nehmen und dafür die Unterstützung ihrer Partner von der AOK Nordost und der Volks- und Raiffeisenbank Prignitz sowie erstmals von Lotto Brandenburg haben. Und sie fahren auch gerne selbst mit: So hatte der neue Geschäftsführer des MAZ-Regional-Verlags Prignitz-Ruppin, Andreas Günther, sein erstes Erlebnis mit der Tour de Prignitz und war ganz begeistert.

Nach vielen Jahren mal wieder auf Tour in seiner Heimat: Marcus Asmus von Antenne Brandenburg. Quelle: Bernd Atzenroth

Ebenfalls dabei: Viele Größen von Antenne Brandenburg. Einer fährt für den Sender nach Jahren mal wieder drei Etappen mit: Marcus Asmus, der bekanntlich aus Meyenburg stammt, sagt: „Ich war lange nicht dabei, und trotzdem war es wie zu Hause anzukommen.“ Und die Etappe auf der Elbe empfand er nach der feuchten Auftaktetappe als „Wellness auf Rädern“.

Eine Erfahrung hat Asmus in Gesprächen gemacht: nämlich, dass es doch viele gibt, die dem neuen Modus der Rundfahrt etwas Positives abgewinnen können. Torsten Uhe und Oliver Hermann äußerten sich ähnlich. Und so kam es, dass sich alle darauf freuten, mit ihrem Fahrrad am Ende wieder zu Hause anzukommen, nach einem wunderschönen Tag an der Elbe.

Von Bernd Atzenroth