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Tour de Prignitz 2019 Radler machten Mittagspause in Sewekow
Lokales Prignitz Tour de Prignitz 2019 Radler machten Mittagspause in Sewekow
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01:15 19.05.2019
Über 400 Teilnehmer radelten von Wittstock nach Sewekow. An und in der Max-Schmeling-Halle erwartete sie eine Stärkung.
Über 400 Teilnehmer radelten von Wittstock nach Sewekow. An und in der Max-Schmeling-Halle erwartete sie eine Stärkung. Quelle: Christian Bark
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Sewekow

Als die über 400 Teilnehmer der Tour de Prignitz in Sewekow einradelten, hatte der Wettergott kurzzeitig ein Einsehen – es blieb kurz trocken. Regen und kühle Temperaturen störten am Donnerstag aber nur die wenigsten Radler. „Wenn die Tour schon mal in Wittstock startet, wollte ich als Wittstocker auch mitfahren, egal ob schlechtes Wetter ist“, sagte beispielsweise Günter Redmann.

In und vor der Max-Schmeling -Halle war bereits alles für die Mittagspause vorbereitet. Es gab Speisen und Getränke sowie Musik. Der Sewekower Heimatverein hatte für die Gäste eigens ein Willkommensplakat gestaltet – als Gruß der 119 Einwohner.

Und auch Sewekows Ortsvorsteher Martin Schäfer hieß die vielen hundert Radler herzlich willkommen in seinem Dorf. „Vielleicht erinnert sich ja der Eine oder Andere an diese Pause und kommt später mal wieder nach Sewekow“, sagte er.

Dabei erklärte der Ortsvorsteher den Gästen, wie denn die Halle zu ihrem Namen gekommen war. „Der Boxer Max Schmeling ist hier regelmäßig zur Jagd gegangen“, sagte Martin Schäfer.

Besonders trinkfreudig soll der Boxweltmeister, der in den 1930er Jahren nahe Wittstock seine Fallschirmspringerausbildung absolvierte, aber nicht gewesen sein. „Seine Freunde bestellten immer zehn Bier für die Runde und eine Milch“, berichtete Martin Schäfer. Die habe dann Max Schmeling getrunken.

Neben Tour-Teilnehmern wie Günter Redmann, der jedes Jahr mitradelt, gab es am Donnerstag auch Tour-Neulinge. So fuhr Friedhelm Kanzler aus Freyenstein das erste Mal mit. „Jetzt, wo ich im Ruhestand bin, habe ich Zeit dafür“, sagte er.

Nach der Stärkung konnten sich die Teilnehmer dann wieder aufs Rad schwingen und weiter ins Mecklenburgische fahren. Denn in diesem Jahr streift die Tour auch die Mecklenburgische Seenplatte.

Von Christian Bark