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Tour de Prignitz Exklusiver Blick in die Fahrräder-Ausstellung
Lokales Prignitz Tour de Prignitz Exklusiver Blick in die Fahrräder-Ausstellung
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19:28 19.05.2017
Ab Sonntag wird die historische Fahrradsammlung im Wusterhausener Wegemuseum gezeigt. Quelle: Matthias Anke
Wusterhausen

Alle Wege führen nach Rom, heißt es. Aber nicht nur. Jeder Weg führt irgendwann immer auch nach Wusterhausen in ein einzigartiges und diesem Thema entsprechendes Museum. Es widmet sich schließlich dem „Phänomen“ Wege an und für sich.

5. Etappe der Tour de Prignitz von Heiligengrabe nach Kyritz: Katharina Zimmermann informierte über das Wegemuseum und die am Sonntag dort startende historische Fahrräder-Ausstellung. Quelle: Matthias Anke

Regelrechter Pflichttermin war bei der diesjährigen 20. Tour de Prignitz also auch dieses Wegemuseum, für das dort dessen Leiterin Katharina Zimmermann warb.

Als Wusterhausen eine große Nummer im Radball-Sport war

Wie die pausierenden Tour-Radler von der Museumschefin erfuhren, wird diesen Sonntag um 12.30 Uhr auch noch eine Ausstellung in Wusterhausen eröffnet, die mit Blick auf die Tour passender nicht hätte sein können: „Wir zeigen aus dem Depot dieses Mal die historische Fahrradsammlung“, sagte Katharina Zimmermann. Sie gewährte allen Radlern aber schon mal vorab einen exklusiven Blick auf die gut zwei Dutzend überaus betagten Drahtesel. Darunter befinden sich auch ungewöhnliche Exemplare wie etwa sogenannte Radball-Räder. In dieser Disziplin waren die Wusterhausener einst ganz groß dabei.

5. Etappe der Tour de Prignitz von Heiligengrabe nach Kyritz: Kulturstopp in Wusterhausen. Am Mikro von Franzi Maushake: Bürgermeister Roman Blank. Quelle: Matthias Anke
5. Etappe der Tour de Prignitz von Heiligengrabe nach Kyritz: beim Kulturstopp in Wusterhausen. Quelle: Matthias Anke

Derweil lockte auf dem Marktplatz Bäcker Kindt nicht nur mit Kuchen, sondern auch mit Softeis.

5. Etappe der Tour de Prignitz von Heiligengrabe nach Kyritz: Eis gab es von Bäcker Kindt beim Kulturstopp in Wusterhausen. Quelle: Matthias Anke

Die eigentliche Aufgabe, Kuchen unter die Leute zu bringen, hatten schließlich die Landfrauen übernommen sowie die Frauen vom Wusterhausener Kulturverein. Und angesichts der vorbereiteten Massen war es nur logisch, dass auch Heiligengrabes Bürgermeister Holger Kippenhahn bei diesem Kulturstopp auf seinem Weg nach Kyritz ein paar Stücke als Begrüßungshappen abbekam.

Von Matthias Anke

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