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Prignitz Wintersonnenwendparty
Lokales Prignitz Wintersonnenwendparty
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11:55 28.12.2018
Fröhliches Trio prostet bei der Sonnenwendfeier dem Neuen Jahr zu: Frîa Hagen, Ruth Schneeberg und Torsten Wagner (v. l. n. r.) Quelle: Kerstin Beck
Lenzen

In Lenzen gibt es seit einigen Jahren eine „Wintersonnenwende“ – ausgetragen wird und wurde sie aber an einem Tag, an dem das astronomische Ereignis längst vorbei war: Am 27. Dezember, also am ersten „normalen“ Tag nach den Weihnachtsfeiertagen. Eine ganz eigene Sonnenwendfeier also und zudem an einem Ort, der im Jahreslauf sonst nicht genutzt wird: hinter dem Parkplatz „an der Stadtmauer“.

In früheren Jahren gab es noch ein ordentliches Lagerfeuer, welches an das wiederkommende Licht denken ließ, aber inzwischen lässt man bei dieser Feier zwischen den Feiertagen Vorsicht walten. „Man weiß nicht, wie das Wetter wird, ob es windstill sein wird, oder ob es stürmt, und deswegen sind wir dazu übergegangen, zwei Feuerkörbe aufzustellen“, war von Torsten Wagner, einem der Organisatoren, zu erfahren.

Aber eine Rede anlässlich der „Sonnenwende“ gab es nicht und auch keinerlei Musik. Aber dafür war zu hören, dass sich die Gäste zunächst gemeinsam einem einzigen Thema widmeten, und so war vielfach die Frage zu hören: „Wie war denn Weihnachten bei euch?“ Und ebenso oft war die Antwort zu vernehmen: „Ganz ruhig, wir haben mit der Familie gefeiert.“

Früher gab’s Lagerfeuer, heute nur noch Feuerschalen

Dazu gehörte auch Stefan Riesen, der nun schon seit etlichen Jahren in Nordrhein-Westfalen lebt und mit seiner dreijährigen Tochter seine Eltern besuchte. „Und dabei stelle ich fest, dass sich die Stadt doch recht verändert. Es gibt zwar einige Gebäude, die kurz vor dem Zusammenkrachen sind, aber sehr viele Häuser sind in den letzten Jahren saniert worden – und das macht insgesamt einen guten Eindruck!“, versicherte der 34-jährige Landschaftsgärtner.

Und dann gibt es noch etwas, was jedes Jahr einen guten Eindruck macht: der Karneval. Drei Mitglieder des Karneval-Vereines waren mit einem Getränke-Stand präsent, an dem man Glühwein, Kakao und heiße Zitrone zu sich nehmen konnte. „Und wenn das hier zu Ende ist, geht es für uns weiter, da basteln wir am Bühnenbild für unsere kommende Saison, denn wir sind schon mächtig beim Vorbereiten“, war von Frîa Hagen zu erfahren. Welches Thema denn nun die Besucher bald erwartet - das behielt die fröhliche Mödlicherin, die Mitglied bei den „Sängern“ ist, natürlich für sich.

Für viele Ex-Lenzener ist das Fest ein Wiedersehen mit alten Bekannten

Aber immerhin gab es ja bei der verspäteten Sonnenwendfeier selbst noch viel mehr zu entdecken und auszuprobieren. So etwa Glühwein und Holunder-Apfelsaft-Punsch, nahezu ein Dutzend verschiedene Backwaren und dazu noch die Entscheidung zwischen Rauchwurst und Bratwurst.

„Es wird wohl genauso werden wie im vergangenen Jahr, nämlich ein ständiges Kommen und Gehen“, hatte eingangs Torsten Wagner gesagt. So wie es dieser Tage mit dem Licht ist: Erst ging es, jetzt kommt es langsam wieder. Und so hatte dieses kleine gemütliche und beschauliche Treffen der Lenzener doch einen kleinen verkündenden Charakter.

Von Kerstin Beck

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