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Wittenberge 38 Nachwuchsbrandschützer trainierten in Wittenberge
Lokales Prignitz Wittenberge 38 Nachwuchsbrandschützer trainierten in Wittenberge
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14:26 14.10.2019
Kurze Einsatzbesprechung nach dem Eintreffen der Brandschützer. Quelle: Jens Wegner
Wittenberge

Zu Berufsfeuerwehrtagen fanden sich am Wochenende 23 junge Mitglieder der Elmshorner Feuerwehr und 15 Kinder aus Wittenberge in der Elbestadt zusammen. Das Ausbildungswochenende für die Jugendfeuerwehren aus Wittenberge und Elmshorn wurde im Zuge der engen Zusammenarbeit beider Jugendwehren organisiert.

In Elmshorn ist es als „Spaß im Süden” bekannt. In der Elbestadt fand es erstmals statt. Die jungen Brandschützer erlebten ein abwechslungsreiches Wochenende mit verschiedensten Einsätzen und Theorie. „Im theoretischen Unterricht haben wir beispielsweise die Gerätekunde. Jeder muss die Ausrüstungsgegenstände und deren Einsatzzweck kennen. Außerdem müssen sich die Teilnehmer an ihre Fahrzeuge gewöhnen, müssen wissen, wo was liegt”, sagte Wittenberges Stadtwehrführer Lars Wirwich.

Aus der Theorie wird Praxis

Einmal im Jahr gäbe es in Wittenberge das Jugendlager. In der Regel sei der Feuerwehrnachwuchs mit 18 Jahren soweit, um an Einsätzen teilzunehmen. „Im Berufsfeuerwehrlager wollen wir ihnen den Alltag einer Berufsfeuerwehr zeigen.”

Löschangriffe erfolgten von unten und von oben auf das Dach. Quelle: Jens Wegner

Drei Jugendliche bildeten die Einsatzleitung, zwei besetzten die Leitstelle. Gearbeitet wurde in vier Gruppen. „Am Brandschutzmobil vermitteln wir den Jugendlichen die Brandlehre, speziell auf die Jugendwehr gemünzt. Dazu haben wir ein spezielles Konzept erarbeitet”, sagte Ralf Arnold, Brandschutzfachwart im Kreisfeuerwehrverband Prignitz. Es gehe um den vorbeugenden Brandschutz.

Gartenfeuer, Türnotöffnung Rettung einer Katze

Die Kinder hätten ein Grundwissen. „Wir gehen speziell darauf ein. Feuer ist nicht gleich Feuer. Und wir gucken, was wir noch verbessern können”, so der Brandschutzfachwart. Der Feuerwehrnachwuchs solle den Brandschutz leben und sein Wissen auch anderen vermitteln. Dieses Wochenende trüge dazu bei, dass das so ist. Zu den Einsätzen gehörten beispielsweise die Eindämmung eines außer Kontrolle geratenen Gartenfeuers, eine Türnotöffnung im Keller eines Gebäudes und die Rettung einer Katze aus einem Baum. Bei letzterer wurde simuliert. Das Tier war aus Plüsch. Der ebenfalls gemeldete Brand eines Baggers an der Elbbrücke stellte sich als Fehlalarm heraus. „Auch an Fehlalarme müssen sich die Jugendlichen gewöhnen”, so der Stadtwehrführer.

Aus einem Möbellager wurde starke Rauchentwicklung gemeldet. Quelle: Jens Wegner

Der größte Einsatz war der Alarm im Möbellager des SB Möbelmarktes in der Wahrenberger Straße. „Regelmäßige Räumungsübung durchzuführen ist unsere Pflicht. Wir machen das einmal pro Jahr in Zusammenarbeit mit der Feuerwehr”, sagte Kevin Bolz, Brandschutzbeauftragter im Möbelmarkt.

Eine Person wird vermisst

„Der Alarm wird durch uns ausgelöst. Der Leitstelle wird eine Rauchentwicklung gemeldet”, erklärte Lars Wirwich die Lage. Alle Räume werden kontrolliert. Es muss sichergestellt werden, dass sich niemand mehr im Möbelmarkt befindet. Ein anderes Szenario: Eine Person wird als vermisst gemeldet. Den Gesuchten müssen die Jugendlichen finden und bergen, so ihre Aufgabe. Außerdem erfolgt ein Außenangriff mit Löschwasser auf das Dach. Zusätzlich bestand die Aufgabe eine Wasserversorgung von der Straße her aufbauen.

Löschangriffe erfolgten von unten und von oben auf das Dach. Quelle: Jens Wegner

Alle 38 Neun- bis 18-Jährigen nahmen an der Übung teil. Die Aufgaben wurden erfolgreich abgearbeitet. Auswertung: alles hat funktioniert. „Ein Jahr lang haben wir dies Wochenende geplant. Die Jugendlichen waren mit viel Eifer dabei”, lobte Wittenberges Ortsjugendwart Domenik Weitzmann.

Von Jens Wegner

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