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Wittenberge Andrang bei der Blutspende
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13:15 02.01.2019
Eckhard Scheibel aus Wittenberge war einer der 79 Blutspender am Sonntag in Wittenberge. Quelle: Jens Wegner
Wittenberge

Dicht drängten sich die Leute am Sonntag vor dem Eingang des Seniorenclubs des Deutschen Roten Kreuzes (DRK) im Wittenberger Horning. Sie alle waren gekommen um, um Blut zu spenden.

Viele Spender grüßten sich, kannten sich schon von anderen Blutspendeterminen. „Von Anfang an herrschte hier großer Andrang. Die Aktion wurde gut angenommen”, freute sich Teamleiterin Schwester Katja vom Blutspendedienst Neuruppin.

Geschenk für alle Spender

Als kleines Weihnachtsgeschenk gab es am Sonntag eine Thermosflasche des DRK für jeden Spender. 81 Spendenwillige waren es am Ende des Tages, die kamen. 79 davon durften Blut spenden. „Es wäre schön, wenn öfter so viele kommen”, wünschte sich Schwester Katja. In den vergangenen fünf bis acht Jahren sei das Spendenvolumen zurückgegangen. Und der Bedarf an Blut werde größer. Das, so Schwester Katja, läge sicher auch am demographischen Wandel. Junge Leute kämen kaum noch nach.

Wer das erste Mal mit dem Gedanken spielt Blut zu spenden, hat oft Fragen oder Bedenken wie nach dem Funktionieren der Spende oder ob das Blutspenden gesundheitlich schaden kann. Infos darüber gibt es im Internet unter blutspende.de oder unter der kostenlosen Spender-Hotline 0800 1194911.

„Einmal im Monat sind wir in Wittenberge. Die Termine können im Internet abgerufen werden. Außerdem werden sie von unserer Pressestelle regelmäßig bekanntgegeben”, informierte Schwester Katja. Einer der freiwilligen Spender am Sonntag war Eckhard Scheibel aus Wittenberge. Er geht spenden, wenn es seine Zeit zulässt. Einfach um zu helfen. „Schließlich kann es mich selbst auch mal treffen”, sagte er.

Wenige Minuten wird Blut gezapft

Die Blutspende selbst dauert nur wenige Minuten. Mit der Aufnahme der Spenderdaten, der Registrierung, der ärztlichen Untersuchung und der Erholungsphase nach der Spende muss mit einem Zeitaufwand von insgesamt etwa einer Stunde gerechnet werden. Voraussetzung für das Blutspenden ist, dass sich der Spender gesund fühlt.

Zum ersten Mal darf zwischen dem 18. und dem 65. Geburtstag Blut gespendet werden. Dauerspender können bis zum ihrem 73. Geburtstag Blut spenden. Nach der Blutspende ist es wichtig, sich etwas auszuruhen, viel zu trinken und etwas dazu zu essen. Für ihre Spende werden die Spender kostenlos vom DRK verpflegt.

Das Blut wird nach der Entnahme im Labor untersucht. Sollten dabei auffällige Befunde auftreten, die Hinweise auf Krankheiten sein können, werden die Patienten umgehend von Mitarbeitern des DRK darüber informiert.

Nach etwa vier Wochen erhalten Spender ihren Blutspendeausweis. In diesem Ausweis sind alle wichtigen Angaben zur Person hinterlegt. Sollten Patienten einen Unfall erlitten haben oder aus einem anderen Grund eine Transfusion benötigen, kann dies eine wertvolle Zeitersparnis bringen. Deshalb sollte der Ausweis immer bei sich getragen werden.

Von Jens Wegner

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