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Wittenberge Tag der offenen Tür in der Wittenberger Förderschule
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16:55 19.05.2019
Zur Eröffnung sangen die Schülerinnen und Schüler ein Lied. Quelle: Jens Wegner
Wittenberge

„Schule ist mehr als Pauken und Plagen …”, sangen Schülerinnen und Schüler der Förderschule Wittenberge in der Hartwigstraße zur Eröffnung ihres Tags der offenen Tür. „Schule ist mehr. Das wollen wir Ihnen heute zeigen”, sagte Schulleiterin Kerstin Kotysch zur Eröffnung und lud alle Besucher ein, das Schulleben an diesem Tag selbst zu erleben.

„Sie können mitwirken. Erobern Sie das Schulhaus”, forderte sie die Gäste auf. So gab es eine Malstraße, Einblicke in die Schulchronik oder in Fächer wie Holzbearbeitung und Textiles gestalten. „Wir bereiten die Kinder auf das Leben vor.

Lucas (l.) und Tim begeistern sich für das textile Gestalten. Quelle: Jens Wegner

Einen Knopf annähen zu können kann hilfreicher sein, als jede Theorie”, sagte Kirstin Schneidereit, die mit den Kindern nähen übt. So müsse man die Hose nicht gleich wegwerfen, nur weil ein Knopf fehlt.

Und wie es machmal so sei, begeistern sich mehr Jungs als Mädchen für diese Arbeit. Im Unterricht werden sinnvolle Sachen wie etwa Utensilos für kleine Werkzeuge hergestellt. Höhepunkt des Tages war die Aufführung des Theaterstücks „Wer küsst den Frosch”, was die Schüler in den vergangenen Monaten fleißig einstudiert hatten.

Am Ende des Theaterstücks fand der Frosch seine Froschfrau Susanne. Quelle: Jens Wegner

Ein Frosch zeigt sich sehr zufrieden mit seinem Leben. Er habe ein Bett in einem alten Reifen und viel Wasser um sich herum. Mehr brauchte er nicht. Aber als er sah, wie sich zwei Katzen küssten, wünschte er sich das auch: einmal wachgeküsst werden. Er fand niemanden dafür. Der Storch hatte einen zu spitzen Schnabel, die 105 Jahre alte Schildkröte war ihm zu alt und der Hase küsste nur seine Möhrchen.

Doch schließlich verliebte sich Froschfrau Susanne in ihn und erfüllte seinen Wunsch. Alle zwei Jahre öffnet die Schule ihre Türen, um sich und das Lernen und Leben vorzustellen.

82 Schüler der 2. bis 10. Klasse

„Derzeit haben wir 82 Schüler der zweiten bis zehnten Klasse. Ab nächstem Schuljahr kommen die Kinder erst ab der dritte Klasse zu uns”, erläuterte die Schulleiterin.

In der sechsten Klasse werden die Leistungen der Kinder überprüft, um festzustellen, ob sie eventuell an eine Oberschule wechseln können. Ab der achten Klasse werden sie auf das Berufsleben vorbereitet. „Ab der neunten Klasse arbeiten wir dann mit der Arbeitsagentur zusammen”, so Kerstin Kotysch.

Von Jens Wegner

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