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Wittenberge Gruselige Geister, Kobolde und Hexen feierten vorm Kulturhaus Wittenberge
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12:37 01.11.2018
Begeistert waren die Gäste von der Feuershow mit der Formation „Feuerregen” aus Berlin. Quelle: Jens Wegner
Wittenberge

Hunderte kleine und große Hexen, Kobolde und andere schaurige Gestalten versammelten sich am Mittwochabend zur großen Halloween-Party auf dem Platz vor dem Kultur- und Festspielhaus Wittenberge. „Wer möchte diesen Kopf küssen.

Kinder und Erwachsene erlebten einen fröhlich gruseligen Halloweenabend in Wittenberge.

Das ist mein Freund, der kahle Butz”, rief Renate Gronewegen alias Hexe Knubbelkrud mit schauriger Stimme. In der Hand hielt sie einem Kopf aus Pappmaschee, der einem Menschenkopf ähnelte. Manche kreischten entsetzt, andere scheuten sich nicht, den Kopf zu berühren.

Mit Leuchtschwertern auf die Bühne

„Wer hat denn alles seinen Besen dabei”, fragte sie, nachdem sie den kahlen Butz bei Seite gelegt hatte, denn die Kinder waren aufgerufen, mit Besen und Schlagwerkzeugen zum Fest zu kommen. „Auch Leuchtschwerter sind zugelassen”, ergänzte sie, sodass sich schließlich 16 Kinder auf der Halloween-Bühne einfanden. Die wurden gezählt und in zwei Gruppen geteilt. Das war nicht so einfach für die Hexe, denn „eine alte Frau von knapp 500 Jahren kann sich nicht mehr so gut konzentrieren.”

Sie bat die vielen Zuschauer eine Gasse in ihrer Mitte zu bilden und zwei mal acht Kinder traten zum Wettritt auf ihren Besen an. Einmal von der Bühne zur Hexe und zurück ging es. Mit der Siegergruppe tanzte sie auf der Bühne einen Hexentanz zu der Höllenmusik, die mit Töpfen und allerlei Schlagwerk von den Gästen erzeugt wurde. „Das ist der Hexen-Square-Dance”, erklärte sie.

Zauberkessel mit schauerlichen Zutaten gefüllt

Jeder Gewinner bekam einen Hexentaler. „Wer kennt einen Zauberspruch”, fragte sie anschließend die Kinder und viele antworteten mit Formeln. Dann füllte sie ihren Zauberkessel mit gar schauerlichen Zutaten für das Hexenfeuer. Dinge wie Schlangenschwanz, der Arm eines Knaben, ein Affenmaul und das Hirn einer Krähe kamen hinein. Dann fehlte nur der Zauberspruch, den sie mit allen gemeinsam sprach: „Spart am Zauber keine Mühe – Höllenbrei im Kessel glühe”.

Alsbald loderte es im Hexenkessel. Funken sprühten heraus und dicker Rauch quoll durch die Luft. Schließlich lud sie zu einer vergnüglichen Polonaise quer über den Platz ein. „Los, immer hinter mir her”, forderte sie die Leute auf. Danach durften sie die Gäste auf die Feuershow mit der Formation „Feuerregen” aus Berlin freuen. Mit ihren Kunststücken mit brennenden Fächern und Fackeln versetzen sie die Zuschauer in Begeisterung. DJ Gorden Strecker umrahmte das schauerliche Spektakel mit Halloween-Hits.

Von Jens Wegner

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