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Wittenberge Spreenixen steigen aus der Elbe
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13:10 30.12.2018
Claudia Roick, Barbara Ehwald und Katja Klemt (v. l.) sangen als Spreenixen im Wittenberger Musentempel. Quelle: Jens Wegner
Wittenberge

Zum traditionellen Jahresendkonzert mit den Berliner Spreenixen und dem Preußischen Kammerorchester kamen am Sonnabend rund 400 Gäste ins Kultur- und Festspielhaus Wittenberge.

„Die Spreenixen habe ich schon gesehen. Einer hat es heute leider nicht geschafft. Uwe Brasch, der als Zabek unser Froschmännchen auftreten sollte, hat sich den Zeh gebrochen, als er über eine Spreenixe gestolpert ist”, sagte der Dirigent des Orchesters, Urs-Michael Theus. Das Programm sei deswegen geändert worden.

„Sie werden es merken”, versprach er den Publikum. Nach dem großen Potpourri „Wir hören Walter Kollo” von Hermann Krome tauchten die drei Spreenixen Barbara Ehwald, Claudia Roick und Katja Klemt auf. „Es gibt Mythen über uns. Wir hatten lange keine Ahnung davon. Erst als wir uns entschlossen aufzutauchen und uns unter die Menschen zu begeben, haben wir davon erfahren”, berichteten sie dem Publikum. „Kaum liegt man als Nixe an Strand, kommt ein männliches Exemplar von euch und bleibt ein einem kleben”, berichtete eine Nixe von ihren ersten Erfahrungen mit den Menschen.

Geschichten über Nixen

Es wurden Geschichten über Nixen erzählt. So erfuhren die Gäste, dass Nixen aus den Sirenen hervorgegangen sind und Nixen keine Seele besitzen. „In der 1920 er Jahren sind wir aus der Spree gestiegen. Zu der Zeit war eine Menge los in Berlin”, berichteten sie.

Zu den Geschichten sangen sie die „Stroganoff-Ballade” von Friedrich Hollaender, „Nach meene Beene ist janz Berlin verrückt” und „Die Männer sind alle Verbrecher” von Walter Kollo und tanzten zu „Can Can” aus der Operette Orpheus in der Unterwelt von Jaques Offenbach. Das Publikum dankte ihnen und dem Orchester mit viel Applaus.

Bereits seit über 50 Jahren kann man die Musiker des Preußischen Kammerorchesters auf den Konzertpodien erleben. Im Jahr 1954 gründete sich das damalige Staatliche Kreiskulturorchester, aus dem das jetzige Ensemble entstand. Seine Heimat hat das Kammerorchester in Prenzlau. Das Orchester zeichnet sich vor allem durch seine Vielseitigkeit aus.

Neben regelmäßigen Klassik-, Unterhaltungs- und Kammermusikkonzerten in Prenzlau gastiert es häufig im In- und Ausland. Dazu gehörten Konzerte in Dänemark, den USA, in Belgien, Bulgarien, den Niederlanden, Italien, Polen und der Schweiz.

Von Jens Wegner

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