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Wittenberge Löcknitztaler feiern 50-jähriges Bestehen
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00:19 27.02.2019
Angelika Schulz hatte zum Jubiläum Plaketten für die Löcknitztaler gefertigt. Quelle: Jens Wegner
Wittenberge

Mit „Happy Birthday Löcknitztaler” begannen die Löcknitztaler Musikanten am Sonnabend das 14. Blasmusikfest im Kultur- und Festspielhaus Wittenberge. Musikantenchef Torsten Jacob begrüßte die Gäste im ausverkauften Saal: „Wir stoßen mit euch an auf 50 Jahre Löcknitztaler Musikanten. Und wir freuen uns, dass ihr uns so lange gefolgt seid.” Es erklang „Rosen so rot” von Ernst Mosch und „Wenn die Blasmusik erklingt”, das der Schlagzeuger Werner Konert sang.

Danach betrat Angelika Schulz aus Laaslich die Bühne. „Von allen Fans möchte ich euch heute Danke sagen. Dafür habe ich 15 Plaketten für euch gebastelt”, sagte sie und hing Torsten Jacob die erste Plakette um. Die anderen Plaketten verteilte er an die Musikanten.

Seit 50 Jahren bestehen die Löcknitztaler Musikanten. Im Kultur- und Festspielhaus Wittenberge feierten sie das Jubiläum beim Blasmusikfest. Dort traten auch die Osterburger Blasmusikanten auf.

Derweil lud Angelika Schulz die Gäste ein, mit ihr zusammen für die Löcknitztaler zu singen. Dazu stimmte sie das Geburtstagslied „Hoch soll’n sie leben” an.

Es erklangen danach Stücke wie „Rosamunde” oder „Der treue ­Husar”, das 1929 für die Kölner Karnevalsgesellschaft geschrieben wurde. Im Hintergrund liefen auf einer Leinwand historische Fotos – so ein Bild den Löcknitztaler ­Musikanten bei den Arbeiter­festspielen in Berlin oder bei der 1050-Jahr-Feier in Lenzen im Jahr 1979.

Saalkapelle des Laaslicher Karnevalsvereins

„Wir sind mitten in der fünften Jahreszeit. Das eben war der Narrhallamarsch. Seit über 20 Jahren sind wir die Saalkapelle des Laaslicher Karnevalsvereins”, berichtete Torsten Jacob dem Publikum. Pro Saison seien es sieben bis acht Büttenabende, die die Löcknitztaler musikalisch begleiten.

Auch er hatte einen Büttenspruch über die Musiker parat: „Die Kapelle nimmt man gern, denn sie hält Terroristen fern. Sollen in Wittenberge nicht ständig Banken explodieren, solltet ihr die Löcknitztaler engagieren.”

Für die „Olsenbande“ gab es in Wittenberge nichts zu holen

Prompt kam daraufhin die „Olsenbande“ in der Saal. Auf der Bühne angekommen, stellte „Egon Olsen“ fest, dass es in Wittenberge inzwischen nichts mehr zu holen gäbe. „Am Rosenmontag bin ich geboren” sollte das letzte Lied sein, dass die Einlage zur fünften Jahreszeit abschloss. Einige Gäste schunkelten vergnügt mit.

Anschließend stellte Torsten Jacob die Band und einige Eigenschaften verschiedener Musiker und Musikerrinnen vor. „Ihre Namen darf ich euch aber nicht nennen. Ihr wisst ja: der Datenschutz”, scherzte er. Ihren Ursprung haben die Löcknitztaler Musikanten in der Schalmeienkapelle Lanz/Gadow, die 1967 gegründet wurde.

Die „Osterburger Blasmusikanten“ traten ebenfalls auf

„Märkische Heide” sollte das letzte Lied der Löcknitztaler Musikanten an diesem Nachmittag sein, aber die Gäste pfiffen begeistert und riefen laut nach einer Zugabe. Die bekamen sie mit dem Stück „Auf der Vogelwiese”.

Nach einer Umbaupause traten die „Osterburger Blasmusikanten” auf. „Sehr gut” gefiel Hartmut Storl aus Osterburg (Altmark) die Veranstaltung: „Ich habe selber rund 30 Jahre lang Blasmusik gemacht und bei den Osterburgern gespielt.“

Von Jens Wegner

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