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Wittenberge Stadt im Wandel
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08:13 09.06.2018
Wittenberge gestern und heute: Das Rathaus Wittenberge hat sich bis heute kaum verändert. Quelle: Stadtmuseum „Alte Burg”
Wittenberge

Bilder auf alten Postkarten, die freundlicherweise vom Stadtmuseum „Alte Burg” zur Verfügung gestellt wurden, zeugen von der Vergangenheit der Elbestadt Wittenberge. Die Bilder sind teils Fotografien und teils liebevolle Zeichnungen. Einige Bauten sind kaum verändert, andere nicht mehr vorhanden. Stark verändert hat sich in Laufe der Jahrzehnte die Vegetation. Bäume verdecken heute teilweise fast völlig die Bauwerke dahinter.

Auf den Vorher-Nachher-Bildern kann man deutlich sehen, was in Wittenberge neu entstanden ist und was noch fast so aussieht, wie vor hundert Jahren.

Orte wie der Stern oder die Bahnstraße in der Innenstadt haben kaum etwas von ihrem einstigen Flair aus der Gründerzeit verloren, beziehungsweise haben es durch umfassende Sanierungsmaßnahmen in der Zeit nach der politischen Wende 1989 wiedergewonnen.

Gänzlich verschwunden ist das Kriegerdenkmal, das nach 1945 abgerissen wurde. Doktor Sauers Privatklinik, zu DDR-Zeiten als Augenklinik genutzt, ist heute fast völlig durch hohe Bäume verdeckt. Lediglich der Turm des Rathauses und der Straßenverlauf sind als Bezugspunkte erhalten geblieben.

Auch von der Badeanstalt an der Elbe sind heute nur noch fast zugewachsene Betonplatten auf dem Boden übrig. Die alte Eisenbahnbrücke wurde 1987 durch einen kompletten Neubau ersetzt. Geblieben ist an dieser Stelle nur der Flusslauf der Elbe.

Bis auf einige Schmuckelemente am Dach und die Schornsteine ist das historische Bahnhofsgebäude erhalten geblieben. Wo einst Schienen verlegt waren, befindet sich heute allerdings eine Zufahrtsstraße.

Der vergleichende Blick in die Gartenstraße früher und heute hat einen großen Wiedererkennungswert. Grahns Gasthaus „Im stillen Winkel” ist heute das Hotel zur Elbtalaue. Die kleinen Wohnhäuser blieben größtenteils erhalten. Wo die früher die Pferdekutsche fuhr, parken heute Autos, ebenfalls noch auf Kopfstein-Pflasterung.

Das Haus der vier Jahreszeiten in der Johannes-Runge-Straße 16 und das Theodor-Körner-Haus in der Burgstraße 7 sind saniert.

Von der typischen DDR-Architektur der Schwimmhalle in der Perleberger Straße ist durch den runden Anbau heute nichts mehr zu sehen.

Von Jens Wegner

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