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Wittenberge Neues aus der Welt der Äpfel und Pilze
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17:02 07.10.2019
Gerhard Ehlers (l.) erklärte Interessenten die Merkmale unterschiedlicher Pilzsorten. Quelle: Jens Wegner
Wittenberge

Viele Wittenberger und Gäste der Stadt strömten am Sonntag bei sonnigem Herbstwetter in die Innenstadt zum verkaufsoffenen Sonntag und dem 9. Wittenberger Apfelmarkt. Die meisten Geschäfte in der Bahnstraße hatten geöffnet und luden zum herbstlichen Shoppen ein. Es gab einen Familienflohmarkt. An vielen Ständen wurden Getränke und lukullische Köstlichkeiten rund um den Apfel angeboten. Zudem herrschte an den vielen Ständen im Wittenberger Kultur- und Festspielhaus ein großer Andrang.

Das Biosphärenreservat Flusslandschaft Elbe-Brandenburg, die Stadt Wittenberge und der Wittenberger Interessenring (WIR) hatten zum 9. Wittenberger Apfelmarkt eingeladen.

Trockenheit und Schädlingsbefall trüben die Erntebilanz

Rund 130 Sorten Äpfel konnten am Stand der Apfelausstellung im Foyer des Hauses bewundert werden. Torsten Hennig vom Biosphärenreservat erklärte Interessenten die Eigenschaften der verschiedenen Sorten. Aufgrund eines Frostes im Mai und der anhaltenden Trockenheit dieses Jahr fällt die Apfelernte sehr spärlich aus. Es gibt weniger Äpfel, die auch nur sehr klein gewachsen sind. „Dazu kommt ein relativ hoher Schädlingsbefall, mit dem wir dieses Jahr zu kämpfen hatte”, sagte Torsten Hennig.

Im großen Saal lud die Naturwacht alle Kinder und ihre Familien zum herbstlichen Basteln ein.

In der Apfelsortenausstellung erklärte Torsten Hennig (l.) die Eigenschaften der verschiedenen Sorten. Quelle: Jens Wegner

Auf großes Interesse stieß die Pilzausstellung von Gerhard Ehlers aus Wittenberge. Rund 50 Sorten präsentierte er an seinem Stand. Den vielen Interessenten gab er nützliche Tipps, wie man ähnlich aussehende Sorten besser unterscheiden kann.

„Die Pilzausbeute dieses Jahr ist eher befriedigend. Die anhaltende Trockenheit ist deutlich spürbar, sowohl in der Menge als auch in der Artenvielfalt. In manchen Wäldern findet man keine Maronen mehr. Das ist ganz unterschiedlich”, sagte der Fachmann. Alle Pilze in der Ausstellung hatte er zusammen mit seiner Frau einen Tag zuvor gesammelt.

Auf der Bühne im großen Saal des Kulturhauses gab es ein buntes Programm und viele Aktionen rund um den Apfel. Die Jazz-Combo Relax unterhielt die Gäste mit Live-Musik. Die Jumpstylers legten ein flotte Sohle aufs Parkett. Viel Applaus ernteten die kleinen Tanzmäuse der Tanzgruppe Bentwisch.

Viel Applaus ernteten die kleinen Tanzmäuse der Tanzgruppe Bentwisch. Quelle: Jens Wegner

13 Hobby-Bäckerinnen und -Bäcker beteiligten sich in diesem Jahr am großen Apfelkuchen-Backwettbewerb. Neben Profis wie der Bäckermeister Olaf Buchholz bewerteten der Vorsitzende der Wittenberger Stadtverordnetenversammlung, Karsten Korup, oder die Leiterin der Biosphärenreservatsverwaltung, Heike Ellner, die Backwerke. Wie im vergangenen Jahr ging der erste Platz an die Wittenbergerin Angelika Rösner für ihre Kreation „Mein Apfeltraum”.

Angelika Rösner nahmen den ersten Preis für ihr Backwerk von Olaf Buchholz entgegen. Quelle: Jens Wegner

Frische Äpfel, Apfelsaft und Vanille-Pudding seien einige der Zutaten, verriet sie. Insgesamt belegte die Bäckerin schon zum dritten Mal den ersten Platz beim Backwettbewerb. Für ihren Sieg erhielt sich aus den Händen von Olaf Buchholz einen Einkaufsgutschein des WIR in Höhe von 75 Euro.

Der zweite Platz ging an Sebastian Helbig und der dritte Platz an Ursula Schwentik. Alle übrigen Teilnehmerinnen und Teilnehmer erhielten Trostpreise.

Von Jens Wegner

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