Menü
Märkische Allgemeine | Ihre Zeitung aus Brandenburg
Anmelden
Wittenberge Wittenberge: Ehepaar um mehrere zehntausend Euro erleichtert
Lokales Prignitz Wittenberge

Polizei Wittenberge: Ehepaar um mehrere zehntausend Euro erleichtert 

Partner im Redaktionsnetzwerk Deutschland
16:25 23.09.2021
Ein Ehepaar aus Wittenberge wollte seiner Tochter helfen und verlor so viel Geld. (Symbolbild)
Ein Ehepaar aus Wittenberge wollte seiner Tochter helfen und verlor so viel Geld. (Symbolbild) Quelle: Sebastian Gollnow/dpa
Anzeige
Wittenberge

Mit einer List ergaunerte eine bislang unbekannte Täterin von einem Prignitzer Ehepaar Schmuck im Wert von mehreren tausend Euro. Die Diebin hatte am Montagvormittag gegen 11 Uhr eine 69-jährige Prignitzerin angerufen und ihr mitgeteilt, dass ihre Tochter einen Verkehrsunfall verursacht habe – mit Todesfolge. Um der Frau die Geschichte glaubwürdig zu verkaufen, weinte im Hintergrund der anonymen Anruferin eine Frau.

Ehepaar aus Wittenberge bringt Schmuck nach Neuruppin

Während des Telefonats wurde die Prignitzerin von der unbekannten Frau aufgefordert, eine Kaution in Höhe von 20.000 Euro für ihre Tochter zu zahlen, um eine Haft abzuwenden. Die Anruferin überzeugte die 69-Jährige, die geforderte Summe in Form von diversen Schmuck zu begleichen und diesen nach Neuruppin zu bringen.

Lesen Sie auch:

Die Prignitzerin und ihr Mann übergaben der unbekannten Frau wenig später die geforderten Wertgegenstände. Die Täterin gab gegenüber dem Ehepaar an, den Schmuck auf Echtheit prüfen zu lassen und wollte anschließend mit einer Quittung zum Treffpunkt zurückkehren. Das Ehepaar wartete einige Zeit.

Wittenberger Ehepaar fiel der Betrug erst später auf

Doch von der Täterin fehlte jede Spur und die versprochene Quittung bekam das Ehepaar nicht. Zu einem späteren Zeitpunkt riefen die Prignitzer bei ihrer Tochter an. Die gab verwundert an, überhaupt keinen Verkehrsunfall verursacht zu haben. Später erstattete das Ehepaar eine Anzeige bei der Polizei.

Die Polizei weist an dieser Stelle noch einmal eindringlich darauf hin, keine persönlichen Angaben am Telefon preiszugeben. Sogenannten „Haustürgeschäften“ sollte jeder immer skeptisch gegenüberstehen. Zudem sollen Betroffene keinesfalls Bargeld und/oder Wertsachen an fremde Personen herauszugeben.

Von MAZonline