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Polizei warnt vor falschen Spendensammlern

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17:07 30.03.2021
Immer die gleiche Masche: Trickbetrüger geben vor, an der Haustür Spenden zu sammeln – und nehmen dann gutgläubige Menschen aus.
Immer die gleiche Masche: Trickbetrüger geben vor, an der Haustür Spenden zu sammeln – und nehmen dann gutgläubige Menschen aus. Quelle: bub
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Kyritz/Wittenberge

In der Region sind derzeit falsche Spendensammler unterwegs. Die Polizei warnt vor dieser Betrugsmasche.

Im Raum Kyritz war es ein bereits polizeibekanntes Pärchen, ein 20-Jähriger und eine 18-Jährige, die an mehrere Orten um vermeintliche Spenden baten. Polizeibeamte entdeckten die beiden am Montag bei einer Streifenfahrt in der Pritzwalker Straße von Kyritz, als sie Passanten ansprachen und offenbar Spenden sammeln wollten.

Immer die gleiche Masche

Die Beamten nahmen Strafanzeige wegen versuchten Betruges auf und belehrten die beiden. Die fuhren mit einem Auto vom Parkplatz. Wenig später tauchten sie in Neustadt auf, wo sie die gleiche Masche probieren.

Zeugen meldeten der Polizei, dass das Paar Unterschriften und Spenden sammele. Später tauchten die beiden in Nauen auf, wo sie ebenfalls kontrolliert wurden.

Passanten vor Geschäft angesprochen

In Wittenberge bat eine bislang unbekannte junge Frau am Montagnachmittag ebenfalls um Spenden, indem sie Passanten vor einem Geschäft in der Lenzener Chaussee ansprach.

Betrüger lauern auf schwachen Moment

Die Polizei warnt nachdrücklich vor dieser Masche. Denn die Betrüger sind nicht nur auf die kleineren Geldbeträge aus, die gutherzige Menschen von sich aus spenden wollen. Sie lauern auf den Moment, in dem der Angesprochene seine Geldbörse zückt.

Dann versucht entweder der eine, den bereitwilligen Spender abzulenken, während der andere blitzschnell ins Portemonaie greift. Oder der Sammler verdeckt die geöffnete Geldbörse geschickt mit dem Klemmbrett, auf dem die Spendenliste klemmt, und bedient sich dann.

Polizei rät: Nur an bekannte Organisationen spenden

Die Polizei rät, nur an bekannte Organisationen zu spenden, am besten per Überweisung, Kontodaten aber nie herauszugeben.

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Von MAZ-online