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Wittenberge Wittenberger begrüßen den Mai mit Blasmusik
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18:49 01.05.2019
Die zünftige Blasmusik der Stendaler Rolandmusikanten zog zahlreiche Gäste an. Quelle: Jens Wegner
Wittenberge

Bei frischen Frühlingswetter und ein paar Sonnenstrahlen genossen am Mittwoch rund 300 Gäste die Blasmusik zum 1. Mai unter den Platanen auf dem Paul-Linke-Platz vor dem Wittenberger Kultur- und Festspielhaus. So wurde der Wonnemonat Mai auch in diesem Jahr wieder stimmungsvoll begrüßt.

Blasmusik hat Tradition am 1. Mai in Wittenberge

Zu Gast bei dieser traditionellen Veranstaltung waren diesmal die Stendaler Rolandmusikanten. Unter der Leitung von Constantin Matei spielte das Traditionsensemble aus Stendal ein abwechslungsreiches Musikprogramm, bestehend aus Polkas, Walzer und Märschen, bei denen Stücke wie „Rosamunde” oder „Berliner Luft” von Paul Lincke nicht fehlten.

Der Platz vor dem Kultur- und Festspielhaus Wittenberge war voll. Quelle: Jens Wegner

„Wir mögen Blasmusik und singen selbst im Awo-Chor”, sagte Karin Heit aus Wittenberge, die mit einer Runden von fünf alleinstehenden älteren Damen das Konzert besuchte. „Wir freuen uns immer, wenn wir zusammensitzen und erzählen können. Wir sind gern gesellig.” Außerdem treffe man bei dieser Gelegenheit viele Bekannte.

Hartmut Storl aus Osterburg (Altmark) und seine Frau nutzten die Veranstaltung als ein Ziel ihres Ausflugs am 1. Mai. Er selbst spielte viele Jahre lang als Bläser bei den Osterburger Blasmusikanten und sei schon deshalb ein großer Fan der Blasmusik.

Deftiges vom Grill und kühle Getränke

Für das leibliche Wohl sorgte das Team des Theaterkellers mit Deftigem vom Grill und kühlen Getränken. Viele vorbeifahrende Radler und Spaziergänger hielten kurz an, um dem einem oder anderen Stück zu lauschen, bevor sie ihre Tour fortsetzen.

Im Jahr 1979 wurde das Orchester der Stendaler Rolandmusikanten gegründet, damals unter dem Namen „Betriebsblasorchester des Reichsbahn-Ausbesserungswerkes Stendal”.

Am Anfang war die Zahl der Zuhörer einstellig

Am 6. Oktober 1980 traten sie erstmal vor Publikum auf. Die Mitgliederzahl, zunächst einstellig, wuchst durch die Zusammenarbeit mit dem Blasorchester aus dem „Haus der Pioniere”. Später schlossen sich beide Orchester zu einem zusammen.

Ein besonderer Höhepunkt der Auftritte bis zur Wendezeit war die dreiwöchige Konzertreise an die Erdgastrasse in die damalige Sowjetunion im Oktober 1989. Kurz nach der Feier des zehnjährige Bestehen des Orchesters am 12. und 13. Oktober 1990 erfolgte die Umbenennung in „Stendaler Rolandmusikanten”.

Von Jens Wegner

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