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Wittenberge Weihnachtsgala des Gymnasiums mit Musik und einem modernen Krippenspiel
Lokales Prignitz Wittenberge Weihnachtsgala des Gymnasiums mit Musik und einem modernen Krippenspiel
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13:40 21.12.2019
Besonders viel Applaus ernteten die Tänzerinnen des Schülerprojekts Tanz „Shut up and dance”. Quelle: Jens Wegner
Wittenberge

Gleich zwei Mal luden die Schüler des Wittenberger Marie-Curie-Gymnasiums zur Weihnachtsgala ein – am Freitagvormittag für Schüler, wobei es Auszeichnungen für die Projektwochen gab, und am Nachmittag für die Öffentlichkeit. Letztere Veranstaltung war nahezu ausverkauft.

Die Gymnasiasten boten rund zweieinhalb Stunden Programm mit verschiedensten Beiträgen, um die Gäste in Weihnachtsstimmung zu versetzen. „Es ist die 19. Gala von Künstlerinnen und Künstlern des Wittenberger Marie-Curie-Gymnasiums – eine stattliche Zahl”, sagte Schulleiter Andreas Giske. „Kommt zur Ruhe, haltet Einkehr, lehnt euch zurück”, riet er seinen Schützlingen am Vormittag und bat darum, nicht mit Applaus zu sparen, denn Applaus sei der Lohn der Künstler.

Josephine Westphal, Mara Domres und Pamela Lüders (v.l.) spielte klassische Stücke auf der Querflöte. Quelle: Jens Wegner

Für die Schüler sei es eine wertvolle Erfahrung, unter professionellen Bedingungen auftreten zu dürfen. „Gerade in der Weihnachtszeit ist es wichtig, der Alltagshektik, dem täglichen Druck in Schule und Beruf zu entfliehen, Aufmerksamkeit zu schenken und Verständnis zu zeigen”, so Giske. Oft werde heute von der Ellenbogengesellschaft gesprochen. „Aber wir sind es doch selbst, die diese Gesellschaft ausmachen”, gab er zu bedenken.

Bläsergruppe eröffnete die Gala

Musikalisch eröffnet wurde die Gala von der Bläsergruppe des Marie-Curie-Gymnasiums mit dem Stück „Tochter Zion” von Georg Friedrich Händel. Annemarie Ható sang „Rudolf, the rednosed Reindeer”, begleitet von der Brassband des Marie-Curie-Gymnasiums.

Josephine Westphal, Mara Domres und Pamela Lüders spielten klassische Stücke auf der Querflöte. Talea und Aaron Petrick trugen auf Cello und Kontrabass das „Duetto per violoncello e contrabasso” von Gioacchino Rossini vor.

In einer modernen Version des Krippenspiels redeten sich Maria und Josef in einer Therapiestunde den Frust von der Seele. Quelle: Jens Wegner

Das klassische Krippenspiel wurde in die Moderne übertragen. So wurde über alle soziale Netzwerke verkündet, dass das Volk geschätzt werden soll. Trotz der Online-Buchung klappte die Unterbringung von Maria und Josef nur im Stall des Hotels „Desert Rose”.

Besonders viel Applaus ernteten die Tänzerinnen des Schülerprojekts Tanz „Shut up and dance”. Mileen Gierz und Alicia Speck aus dem Jahrgang zwölf führten durchs Programm.

Von Jens Wegner

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