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Wittenberge Wittenberger für einen familienfreundlichen Ort
Lokales Prignitz Wittenberge Wittenberger für einen familienfreundlichen Ort
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17:47 24.04.2019
Am Ende stellten sich alle Teilnehmer zu einem gemeinsamen Gruppenfoto mit der Gründungsurkunde auf. Quelle: Jens Wegner
Plattenburg

Vor zehn Jahren, am 15. April 2009 versammelten sich 28 Akteure zu feierlichen Unterzeichnung der Gründungsurkunde des Wittenberger Bündnisses für Familie im Rathaus der Elbestadt.

Gestern wurde die Gründungsurkunde auf der Plattenburg nach zehn Jahren von nun insgesamt 32 Bündnispartnern neu unterzeichnet. 23 von ihnen waren anwesend.

Führung durch die Plattenburg

Nach einer Führung der Bündnispartner durch die Plattenburg mit dem Stadtführer Jürgen Schmidt nahmen alle ein gemeinsames Essen ein. Danach wurde die Gründungsurkunde unterzeichnet und die Bündnispartner mit einer Urkunde und kleinen Geschenken ausgezeichnet.

Ziel des Bündnisses ist es, die Bedarfe aller Generationen in Wittenberge ins Zentrum des politischen und gesellschaftlichen Interesses zu rücken.

Familienfreundlicher werden

Die Teilnehmer möchten dazu beitragen, das Leben vor Ort familienfreundlicher und attraktiver zu gestalten, aktuelle Probleme anzugehen und das selbstständige Handeln von Familien zu fördern. „Das soll eine besondere Veranstaltung für die sein, die zehn Jahre lang an unserer Seite standen”, sagte die Koordinatorin des Wittenberger Bündnisses für Familie, Marina Hebes.

Die Gründungsurkunde haben alle Bündnispartner neu unterschrieben, so auch Jessika Muhs vom Kreisjugendring Prignitz. Quelle: Jens Wegner

„Die Anfänge hatte das Bündnis schon im Jahr 1998, als die Arbeitsgemeinschaft Integration gegründet wurde. Die Bosnier stürmten in Massen ein. Uns stellte sich die Frage, wie wir damit umgehen”, erinnerte sie sich.

Das seien die Ursprünge der Vernetzung in Wittenberge. „Wir sind kein Bündnis, dass mit dem Mainstream schwimmt. Jeder von Ihnen weiß, wo die Probleme liegen.”

Demenz, Alter und Kinderarmut

Demenz, Alter und Kinderarmut seien wichtige Themen. Der Vorteil dieses Netzwerks sei es, dass alle mit anpacken. Zuverlässigkeit und Beständigkeit zeichne das Bündnis aus.

„Für uns als Stadt ist die Arbeit des Bündnisses immer ein Anliegen gewesen”, sagte Wittenberges Bürgermeister Oliver Hermann. Wichtig sei es, die Probleme nicht nur zu erkennen, sondern auch etwas dagegen zu tun. Das Miteinander werde nicht nur in der Stadt sondern auch darüber hinaus gelebt, lobte er. Eigenen Ideen einzubringen sei hervorragend gelungen. Der Bürgermeister dankte allen Bündnispartnern.

Oliver Hermann dankt Marina Hebes für ihre Arbeit als Koordinatorin des Wittenberger Bündnisses für Familie. Quelle: Jens Wegner

Als erste gemeinsame Aktion lud das Bündnis am 4. Juni 2009 zu einem großen Familienfest mit zahlreichen Attraktionen und Mitmach-Aktionen vor dem Kultur- und Festspielhaus Wittenberge ein.

In den vergangenen zehn Jahren wurden acht Familienfeste organisiert und fünf Sportfeste am Friedensteich. Im Jahr 2014 gab es ein Bürgerfest gegen die Nazi-Demonstration in Wittenberge.

Lauf für Frieden und Toleranz

Eine feste Institution in Wittenberge ist der vom Bündnis organisierte Lauf für Frieden und Toleranz. Fünfmal fand er bis jetzt statt. Insgesamt 11 000 Läufer legten gemeinsam eine möglichst weite Strecke zurück, um damit ein Zeichen für Frieden und Toleranz zu setzen. Inhaltlich beteiligte sich das Bündnis an Projekten wie der Umgestaltung des Sterns, des Lokschuppens, der Elbpromenade oder der Röhlstraße. Die organisatorischen Fäden für das Bündnis laufen bei der Stadtjugendpflege zusammen.

Vereine, Firmen und Parteien in einem Boot

Aktuelle Bündnispartner sind:

die Arbeiterwohfahrt Prignitz, das BBZ Berufsbildungszentrum, Dieter Janke, der Eisenbahnersportverein 1888, die Elblandgrundschule, der Verein Eva Migra, die evangelische Kirchengemeinde Wittenberge, die evangelisch-Freikirchliche Gemeinde, der Förderverein der Oberschule, die Friedrich-Ludwig-Jahn-Grundschule, die Ibis Integrativen Bildungsstätten, der Verein Insolvenzhilfe Prignitz, das Jobcenter Prignitz, die Jugendhilfe Nordwest Brandenburg, der Kreisjugendring Prignitz, der Kreissportbund Prignitz, die Landeskirchliche Gemeinschaft Wittenberge, die Ländliche Erwachsenenbildung Brandenburg, der Verein Lebenshilfe Prignitz, die Oberschule Wittenberge, die Ortsverbände der CDU, der SPD und der Linken, Pro familia Wittenberge, der Schulförderverein der Friedrich-Ludwig-Jahn-Grundschule, der Seniorenbeirat der Stadt Wittenberge, das SOS Kinderdorf Prignitz, das soziale Aktionsbündnis Prignitz, die Stadtverwaltung Wittenberge, die Suchthilfe Prignitz, die Volkssolidarität und die Wohnungsgenossenschaft Elbstrom.

Von Jens Wegner

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