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Wittenberge Die Wittenberger Wohnungsbaugesellschaft kauft mehrere Häuser
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15:05 29.05.2020
Das Gebäudeensemble am Heinrich-Heine-Platz mit der ehemaligen Sauerschen Klinik auf der rechten Seite. Quelle: Martin Ferch
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Wittenberge

Die Wohnungsbaugesellschaft der Stadt Wittenberge hat ihren Bestand erweitert und ist nun Eigentümer einiger neuer Gebäude in Wittenberge. Darüber informiert Martin Ferch, der für die Presse- und Öffentlichkeitsarbeit in Wittenberge zuständig ist.

Wohnungsgesellschaft kauft mehrere Komplexe in der Stadt

Laut Ferch gibt es für die Entwicklung der Gebäude am Heinrich-Heine-Platz seit wenigen Tagen neue Impulse. Im Januar dieses Jahres habe sich die Krollmann-Gruppe, der bisherige Eigentümer des Ensembles, dazu entschieden, nicht weiter in die Gebäude zu investieren. Folglich standen sie zum Verkauf. Jetzt gibt es einen neuen Eigentümer: die Wohnungsbaugesellschaft der Stadt Wittenberge (WGW).

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Sie habe laut Martin Ferch den kompletten Bestand vor wenigen Tagen erworben. Dazu gehören die Gebäude am Heinrich-Heine-Platz 1 bis 5, das Gebäude am Heinrich-Heine-Platz 7 sowie die ehemalige Sauersche Klinik an der Ernst-Thälmannstraße 10a. Auch die Gebäude in der Rathausstraße 1 und 3 gehören jetzt der WGW.

Bürgermeister freut sich über die Nachricht

Insgesamt handelt es sich um knapp 5000 Quadratmeter erschlossener Wohnfläche. Die Gebäude sind gesichert, aber derzeit unsaniert. Die Baugenehmigungsplanung hat die Wohnungsbaugesellschaft vom Vorbesitzer übernommen. Auch eine Stellplatzkonzeption bestehe bereits, weiß Martin Ferch von der WGW. Mit dem Kauf soll nun wieder Bewegung in die Entwicklung des städtebaulich wichtigen und optisch reizvollen Areals der Elbestadt kommen.

Torsten Diehn, Geschäftsführer der Wohnungsbaugesellschaft, fasst den Kauf der Gebäude mit vier Worten zusammen: „Wir sind jetzt handlungsfähig.“ Und auch Bürgermeister Oliver Hermann betont, dies sei eine sehr gute Nachricht für Wittenberge.

Denn im Rückblick auf die vergangene unbefriedigende Eigentumssituation befindet sich der städtebaulich wichtige Gesamtkomplex erstmals vollständig in kommunaler Hand. Jetzt gehe es darum, das Areal in Abstimmung mit der WGW, der Verwaltung und der Politik weiter zu entwickeln. Hierfür werden bereits Fördermöglichkeiten geprüft.

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Von MAZonline

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