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Wittenberge Woidke und Schwesig hofieren die Elbestadt
Lokales Prignitz Wittenberge Woidke und Schwesig hofieren die Elbestadt
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01:16 22.03.2019
Mecklenburg-Vorpommerns Ministerpräsidentin Manuela Schwesig und ihr Brandenburger Amtskollege Dietmar Woidke an der Elbe vor der Alten Ölmühle mit Wittenberges Bürgermeister Oliver Herrmann (l.). Quelle: Foto: Marcus J. Pfeiffer
Wittenberge

Dass die Landesregierungen von Brandenburg und Mecklenburg-Vorpommern am Dienstag ausgerechnet in Wittenberge zu einer gemeinsamen Kabinettssitzung zusammenkamen, hatte nur indirekt etwas mit dem Thema der Zusammenkunft zu tun.

Denn hauptsächlich stand die Grenzregion zu Polen im Vordergrund. Die beiden Landesregierungen wollen die Zusammenarbeit in deutsch-polnischen Angelegenheiten vertiefen. So unterzeichneten Ministerpräsident Dietmar Woidke und seine Amtskollegin Manuela Schwesig in Wittenberge eine Vereinbarung, mit der auf deutscher Seite Strukturen für die grenzüberschreitende Metropolregion Stettin geschaffen werden sollen.

Gegen jegliche Versuche, Förderung auf Städte zu konzentrieren

Trotzdem gab es ihn, den indirekten Bezug. Denn ein roter Faden der Sitzung war die Förderung des ländlichen Raums. Woidke und Schwesig sprachen sich unmissverständlich gegen jegliche Versuche aus, Förderung künftig auf die Städte zu konzentrieren. Dieser kürzlich vom Leibniz-Institut für Wirtschaftsforschung in Halle gemachte Vorschlag sei „völlig daneben“.

Wittenberge gilt als Beispiel dafür, wie auf dem Land doch etwas gehen kann. Dietmar Woidke und Manuela Schwesig richteten im Hotel „Alte Ölmühle“ ihren Dank an Bürgermeister Oliver Hermann und die gastgebenden Elbestadt. „Gerade Wittenberge zeigt, dass man es mit Mut, Ausdauer und Ideen schaffen kann, dass Bewohner wieder stolz auf ihre Stadt und Region sind“, sagte Woidke vor Ort. Manuela Schwesig ergänzte, Wittenberge sei ein gutes Beispiel für eine ausgezeichnete Entwicklung, trotz der schwierigen Ausgangslage nach der Wiedervereinigung.

Bekenntnis zum schnellen Weiterbau der A 14

Weitere Themen waren der Schullastenausgleich in beiden Ländern, der Ausbau der digitalen Infrastruktur insbesondere im ländlichen Raum, der Bahn- und Straßenverkehr sowie der Tourismus.

Nur an einer Stelle gab es einen direkten Bezug zu Wittenberge und zum Landkreis Prignitz: Brandenburg und Mecklenburg-Vorpommern betonen die große Bedeutung der Autobahn A 14 für beide Bundesländer. Sie setzen sich für einen zügigen Weiterbau und deren rasche Gesamtfertigstellung ein.

Zusammenarbeit beim geplanten Bau der B 189n

Ebenfalls interessant für die Prignitz: Beim geplanten Bau der B 189n arbeiten die Straßenbauverwaltungen beider Länder daran, den Verlauf der neuen Strecke zu bestimmen. Die Straße soll die Städte Neustrelitz und Wittstock und die südlichen Ferienregionen der Mecklenburger Seenplatte mit den Autobahnen A 24 und A 19 verbinden.

Zudem setzen sich die beiden Landesregierungen für die zügige Umsetzung des Ausbaus der B 96 von der A 10 bis zur A 20 als eines der bedeutenden Infrastrukturprojekte ein.

Von Bernd Atzenroth

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