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Teltow-Fläming Rund 80 Teilnehmer bei Zukunftsdialog
Lokales Teltow-Fläming Rund 80 Teilnehmer bei Zukunftsdialog
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19:02 20.11.2019
Mittels Pinwand-Punkten, die jeder vergeben konnte, wurden die Wünsche und Erfahrungen der Zuhörer erfragt und ausgewertet. Quelle: Uwe Klemens
Dahme

Ein funktionierender Nahverkehr gehört zu den Grundvoraussetzungen, damit sich Menschen in der ländlichen Region nicht abgehängt fühlen. Doch die Lücke zwischen Wünschen und Realität ist riesengroß. Nicht nur Ältere fühlen sich deswegen häufig von der Politik im Stich gelassen.

Dialog statt Meckerei

Um diesen Zustand nicht länger hinnehmen zu müssen, haben vor wenigen Monaten die Dahmetaler Jochen Klewes, Rico Opitz und Steffi Ring den „Zukunftsverein Dahmer Land“ gegründet. Ziel des Vereins ist es, im Dialog mit Bürgern, Politikern, sowie kommunalen Verwaltungen nach Auswegen zu suchen, um Missständen im Nahverkehr, bei der medizinischen Versorgung und fehlenden Freizeitangeboten für die junge Generation etwas entgegen zu setzen.

Der Andrang beim 1. Dahmer Zukunftsdialog zum Thema Nahverkehr in der Dahmer Klosterkirche war groß. Quelle: Uwe Klemens

Wie groß der Leidensdruck tatsächlich ist, zeigte sich beim „1. Dahmer Zukunftsdialog“, zu dem der Verein zusammen mit der evangelischen Kirchgemeinde und Dahmes Amtsdirektor David Kaluza am Dienstag in die Dahmer Klosterkirche eingeladen hatte. Rund 80 Zuhörer waren gekommen, um sich über andernorts bereits praktizierte Nahverkehrs-Lösungen zu informieren und über ihre Wünsche und Lösungsansätze zu diskutieren.

Keine Patentlösung in der Tasche

„Auch wir haben keine Patente, aber wollen aus unseren Erwartungen ein Bündel schnüren, um es Verwaltung und Politik auf den Tisch zu legen“, dämpfte Klewes eingangs die Erwartung, bereits an diesem Abend mit konkreten Verbesserungsvorschlägen auseinander zu gehen. Wichtig dabei sei, so Ring, nicht als Meckerer wahrgenommen zu werden, sondern auf konstruktive Zusammenarbeit zu setzen und Lösungsansätze zu entwickeln, die sich mit Unterstützung der Entscheidungsträger tatsächlich auch umsetzen lassen.

Jochen Klewes vom Zukunftsverein Dahmer Land erläuterte Lösungsansätze, die andernorts bereits funktionieren. Quelle: Uwe Klemens

Wie kreativ man dabei sein kann, zeigt sich an den Beispielen der schwäbischen Mitfahrbänke, der hessischen Mitfahrgemeinschaft Mobilfalt und der Augsburger Mobilitätsflatrate. Das vor fünf Jahren im Raum Jüterbog – Niederer FlämingDahme gestartete und inzwischen verbesserte Rufbussystem wurde als ein guter Schritt in die richtige Richtung eingestuft. Es sei aber im Detail noch stark verbesserungswürdig. Vor allem der fehlende „grenzüberschreitende Verkehr“ zwischen Landkreisen und die Betriebspause ab 21.30 Uhr stehen in der Kritik.

Ergebnis der Zukunftsdialogs ist die Bildung einer Arbeitsgruppe, in der Lösungsansätze entwickelt werden sollen.

Von Uwe Klemens

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