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Teltow-Fläming Abfallverband entsorgt hunderte Tonnen Herbstlaub
Lokales Teltow-Fläming Abfallverband entsorgt hunderte Tonnen Herbstlaub
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18:02 24.10.2019
Alle Hände voll zu tun: In der Zeit von Mitte September bis Ende Dezember entsorgen Mitarbeiter der städtischen Bauhöfe das Laub der Straßenbäume. Quelle: Udo Böhlefeld
Dahme-Fläming

Der Herbst lässt die Blätter fallen. Zurück bleiben riesige Laubhaufen, die entsorgt werden müssen. Denn sonst verstopfen sie die Kanalisation oder werden zum gefährlich glatten Untergrund, wenn sie nass werden oder wenn gar der erste Frost seine Spuren auf dem Laub hinterlässt.

Kehrpflicht für Anlieger

Wer sich um die Hinterlassenschaften des Sommers kümmern muss, ist überall anders geregelt. Wie bei der Schneebeseitigung muss sich in der einen Kommune generell der Anlieger um den Streifen vor dem eigenen Haus kümmern und das Laub auf eigene Kosten entsorgen. In anderen wie etwa Ludwigsfelde oder Königs Wusterhausen reicht es, das Laub zu einem Haufen zusammenzuharken oder in von der Kommune bereitgestellten Säcken oder Laubtaschen zu sammeln. Die kommunalen Laubentsorgungen beginnen in der Regel bereits im September und dauern bis Ende Dezember an. Die Amtsblätter und Internetseiten der Städte und Gemeinden geben die Abholtermine in der Regel rechtzeitig bekannt.

Hausbesitzer sind gesetzlich verpflichtet, das Laub auf anliegenden Gehwegen zu beseitigen, auch wenn die Bäume am Straßenrand der Gemeinde gehören. Zwar muss nicht jedes Blatt, das vom Baum fällt, gleich entfernt werden, kommt es aber aufgrund des Laubs zu einem Unfall, muss der Hausbesitzer mit Schadensersatzforderungen rechnen. Grundsätzlich Sache des Eigentümers ist das Laub im eigenen Garten.

Rund tausend Tonnen Laub

Um die 900 Tonnen Herbstlaub hat der Südbrandenburgische Abfallzweckverband (SBAZV) in Dahme-Spreewald und Teltow-Fläming im Herbst 2018 vor allem in Laubsäcken am Straßenrand eingesammelt. „2017 waren es 1070 Tonnen und gemessen über das ganze Jahr inklusive Gehölz und Grünschnitt 6085 Tonnen“, sagt Antje Hucke vom SBAZV. Die Laubsäcke werden zunächst auf Recyclinghöfen gesammelt und zu Kompostierungsanlagen gebracht. Dabei muss der Abfallzweckverband nicht wie im privaten Bereich zwischen verschiedenen Laubarten unterscheiden. In den Kompostieranlagen wird Eichenlaub genau so behandelt wie andere Laubarten. Im heimischen Garten oder der Kleingartenanlage sollte man Eichenlaub wegen der langen Verfallszeit eher nicht auf den Kompost geben.

30 gut gefüllte Abfallcontainer

Durchaus unterschiedlich geregelt in den Kommunen ist auch, ob die Laubsammlung für die städtischen Bäume von eigenen Bauhöfen erfolgen, oder ob das in Fremdvergabe erledigt wird. In Ludwigsfelde ist dafür der städtische Bauhof zuständig, der im vergangenen Jahr nach eigenen Angaben etwa 700 bis 800 Kubikmeter Herbstlaub entsorgt hat. Das entspricht rund 30 bis oben hin gut gefüllten Abfallcontainern. Dabei wird selbstverständlich auch in Ludwigsfelde das Laub nicht auf die Müllhalde, sondern zur Kompostierung gebracht. Aufs ganze Jahr gesehen fielen in Ludwigsfelde rund 1.900 Kubikmeter Laub und Grünschnitt zur Kompostierung im öffentlichen Raum an. Gar nicht so viel: In Königs Wusterhausen, so Reik Anton, der Sprecher der Stadt, fielen im ganzen Jahr 2017 knapp 7.500 Kubikmeter Laub von Straßenbäumen, 2018 wegen der großen Trockenheit sogar über 10.500 Kubikmeter.

Von Udo Böhlefeld

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