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Teltow-Fläming Adebar aus Stülpe in der Tierklinik
Lokales Teltow-Fläming Adebar aus Stülpe in der Tierklinik
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17:59 28.04.2015
Die Polizei musste am Wochenende einen Storch retten. Quelle: dpa
Luckenwalde

Der Storch, der sich am Sonnabend in Stülpe (Teltow-Fläming) verletzt hatte und von der Polizei in den Luckenwalder Tierpark gebracht wurde, befindet sich in ärztlicher Obhut. Er wurde von der Unteren Naturschutzbehörde (UNB) in Zusammenarbeit mit einem ehrenamtlichen Falkner an die FU-Klinik für kleine Haustiere in Berlin- Zehlendorf gebracht, wo er tiermedizinisch versorgt wird. „Dort sind eine Tierärztin und ihr Team auf die Behandlung von Wildvögeln spezialisiert“, heißt es in einer Erklärung des Kreis-Umweltamtes. Der Vogel war am Sonnabend im Flug gegen eine Laterne gekracht, während der Partnervogel nach wie vor das Nest hütet.

Laut Experten lassen sich bei Störchen Männchen und Weibchen äußerlich kaum unterscheiden. Beide würden brüten, so dass nicht klar sei, welches Tier verletzt wurde. Die UNB erwägt verschiedene Möglichkeiten, um Familie Adebar zu helfen. Eine Option wäre, den verbliebenen Storch mit Fisch zu füttern. Dazu hat die UNB Kontakt zum Kreisanglerverband und zu den Anwohnern aufgenommen. Möglicherweise können die Eier mit Hilfe der Feuerwehr aus dem Nest genommen und in eine Aufzuchtstation nach Loburg, (Sachsen-Anhalt) gebracht werden. Die Befürchtung, der verbliebene Altstorch könnte verhungern, sei nicht begründet. „Der Storch wird zur Not seine Eier beziehungsweise die Jungvögel verlassen, um Nahrung zu suchen“, heißt es aus der UNB. Ein Bruterfolg sei in keinem Fall garantiert.

Für solche Fälle wie in Stülpe ist laut Kreisverwaltung in der Regionalleitstelle Brandenburg/Havel ein Bereitschaftsdienst eingerichtet, der über geeignete Telefonnummern verfügt, die bei Funden von verletzten Wildtieren angerufen werden können. Die Polizei hatte den Landeskoordinator Brandenburgs für den Storchenschutz kontaktiert, der auf den Tierpark Luckenwalde als erste Anlaufstelle verwiesen hat. Der Landeskoordinator sei einer der geeigneten Ansprechpartner.

Laut Veterinär- und Lebensmittelüberwachungsamt gibt es einen tierärztlichen Bereitschaftsdienst, veröffentlicht auf der Internetseite des Landkreises. „Diese Tierärzte sind für die Notversorgung aller Tierarten an Wochenenden, Feiertagen und in den Abend- und Nachtstunden zuständig und dürfen dies auch nicht ablehnen“, heißt es. In besonderen Fällen werde über die Leitstelle Brandenburg auch der amtstierärztliche Bereitschaftsdienst informiert.

Von Elinor Wenke

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