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Teltow-Fläming Stellvertreterin rückt nach
Lokales Teltow-Fläming Stellvertreterin rückt nach
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18:00 07.01.2019
Anke Lange ist die neue Kita-Leiterin im Familienzentrum Altes Lager. Quelle: fotos: Isabelle Richter (2)
Altes Lager

Anke Lange ist die neue Chefin im Familienzentrum Altes Lager. Nachdem die Einrichtung 18 Jahre lang von Regina Rauhut geleitet wurde, trat die 48-Jährige im Anschluss ihre Nachfolge an.

Mit Anke Lange beginnt nun eine neue Ära im Familienzentrum. Allerdings ist die aktuelle Leiterin mittlerweile auch schon ein „alter Hase“. Seit 2011 war sie bereits als Stellvertreterin an Regina Rauhuts Seite. Ganz neu sind die Aufgaben für sie deshalb nicht. Denn schon vor dem Wechsel arbeitete die staatlich anerkannte Erzieherin eng mit ihrer Vorgängerin zusammen. „Der Übergang war eigentlich sehr fließend. Frau Rauhut hat es schon vorher zugelassen, dass ich mitleite“, berichtet Anke Lange. Sie selbst setzt deshalb weiterhin auf diese Methode. Die jetzige Stellvertreterin, Regina Krojniak, werde deshalb ebenfalls stark mit in Anke Langes Arbeitsschritte einbezogen.

Unterstützung auf dem Weg ins Erwachsenensein

Ein gutes Team, in dem Respekt und Vertrauen herrscht, sei aus Sicht von Anke Lange schließlich das Erfolgsrezept für eine funktionierende Einrichtung. Darüber hinaus stünde für sie der Nachwuchs an oberster Stelle: „Mein Hauptziel ist es, dass die Kinder mit sich im Reinen sind und zu glücklichen Erwachsenen werden.“ Für Anke Lange sei es deshalb wichtig, die Kinder aufmerksam zu beobachten, sie in ihrer Einzigartigkeit zu respektieren und sie beim Lernen und in ihrem Tun zu unterstützen, statt sie einfach in irgendwelche Schubladen zu stecken. Nur so könne man ihnen einen guten Start in das gesellschaftliche Leben ermöglichen. Ebenso müsse man aber auch zu den Eltern eine kommunikative Basis herstellen. Denn nur durch einen regelmäßigen Austausch könnten Probleme vermieden werden. Darüber hinaus sei die enge Zusammenarbeit mit dem Träger nach wie vor notwendig.

Nach kurzem Wechsel: Rückkehr in den Traumberuf 

Ein Spagat, der nicht immer leicht ist. Trotzdem war es schon in jungen Jahren Anke Langes Traum, später einmal als Erzieherin zu arbeiten. Eine Ausbildung in einem anderen Beruf kam für die 48-Jährige deshalb nach ihrem Schulabschluss nicht in Frage. Schon damals arbeitete sie als Erzieherin in Altes Lager. Allerdings gab es nach der Wende so wenig Nachwuchs, dass sich Anke Lange nach einer Alternative umschauen musste. „Ich habe dann als Bürokauffrau gearbeitet“, erzählt sie. Im Jahr 2005 kehrte sie jedoch wieder in ihren Traumberuf zurück. Bevor sie 2011 stellvertretende Leiterin wurde, war sie ab 20015 für die Gemeinde Niedergörsdorf als Erzieherin in Blönsdorf, Niedergörsdorf und Malterhausen tätig.

Das Familienzentrum in Altes Lager wurde in den vergangenen Jahren mehrfach erweitert. Quelle: Isabelle Richter

Mit Blick auf die Zukunft wünscht sich Anke Lange, dass der Erzieherberuf bei Jugendlichen wieder mehr gefragt ist. Sie erklärt: „Momentan haben wir eher wenige Bewerbungen für Praktika. Wir müssen noch daran arbeiten, präsenter zu sein.“ Um neue Mitarbeiter für das Familienzentrum zu gewinnen, stecken Anke Lange und ihr Team immerhin viel Energie und Herzblut in die Ausbildung. „Wir sehen jeden, der bei uns ist, als künftigen Kollegen an“, so Lange.

Zudem wünscht sich die 48-Jährige, dass das Familienzentrum auch wieder mehr als solches genutzt wird. Bisher gab es etwa auf die zusätzlichen Weiterbildungsangebote vom „Netzwerk Gesunde Kinder“ rund um das Thema Erziehung nur wenig Resonanz. Auch wenn Anke Lange weiß, dass der Terminkalender bei vielen Elternteilen immer voller wird. Was dagegen gut klappt, sei die Zusammenarbeit mit den Kameraden der Freiwilligen Feuerwehr und den Mitgliedern des SG Blau-Weiß Altes Lager. Ob Fackelumzug oder Sportangebote – Anke Lange sagt: „Wenn wir sie brauchen, sind sie immer da.“ Dasselbe gilt für die Gemeinde Niedergörsdorf als Träger der Einrichtung. Laut Anke Lange werde sie als Leiterin des Familienzentrums in alle Vorhaben involviert. „Deshalb macht es mir genau hier so einen Spaß“, sagt die 48-Jährige.

Von Isabelle Richter

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