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Teltow-Fläming Ausstellungen in Teltow-Fläming und Dahme-Spreewald
Lokales Teltow-Fläming

Ausstellungen in Teltow-Fläming und Dahme Spreewald

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14:57 21.06.2021
Blick in die Museumsscheune Jänickendorf.
Blick in die Museumsscheune Jänickendorf. Quelle: Victoria Barnack
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Teltow-Fläming

Die Kunstwelt in den Landkreisen Teltow-Fläming Dahme-Spreewald ist vielfältig. Von Malerei, Grafik bis Installationen warten die Künstler mit einer breiten Palette auf und möchten diese Interessierten präsentieren. Aber auch die Dauerausstellungen in den Heimatmuseen locken jederzeit viele Besucher an und zeigen, wie es anno dunnemals in der Stadt und auf dem Land zuging. Die MAZ bietet einen Überblick über die derzeit laufenden Ausstellungen in den Galerie und Museen.

Altes Lager. Die Dauerausstellung „Altes Lager - 1870 bis heute“ im Kulturzentrum Das Haus lädt zu einer Zeitreise durch die Geschichte des Ortes Altes Lager ein. Sie zeigt sowohl die militärische als auch die zivile Seite des Ortes. Die Dauerausstellung kann dienstags bis freitags jeweils von 10 bis 14 Uhr oder nach Vereinbarung besichtigt werden: Tel. 0170/3132057.

Baruth. Im Hüttenbahnhof Museumsdorfs Baruther Glashütte läuft derzeit die Sonder-Ausstellung „Werksiedlungen in Brandenburg. Von der Wohnform des Industriezeitalters zum Zielort des Kulturtourismus“. Vorgestellt werden fünf markante Bau-Ensemble. Diese fünf sind auf ihre Art repräsentativ, zeigen sie doch exemplarisch die architektonische Vielfalt solcher Siedlungen, die ganz nah an die jeweiligen Produktionsbetriebe heranrückten, den Mitarbeitern und ihren Familien das Wohnen und Leben am Arbeitsort ermöglichten. Besuch sind dienstags bis sonntags von 10 bis 17 Uhr willkommen.

Das Bauernmuseum Blankensee bietet in seiner neuen Schau Wissenswertes rund um das Thema Flachs. Quelle: Antonia Engel

Blankensee. Die neue Sonderausstellung „Durchgehechelt – Geräte zur historischen Flachsverarbeitung“ im Bauernmuseum Blankensee wurde erst vor kurzem eröffnet. Zu sehen gibt es seltene Stücke rund um die Flachsverarbeitung in ostdeutschen Regionen. Geöffnet ist mittwochs, donnerstags und freitags von 10 bis 12 und 13 bis 17 Uhr, samstags, sonntags und feiertags von 13 bis 17 Uhr.

Blankensee. Im Naturparkzentrum Wildgehege Glauer Tal geht es derzeit um „Alte-Sorten-Garten“ zur Vielfalt historischer Nutzpflanzen. Tel. Besucherzentrum und Wildgehege sind derzeit donnerstags bis sonntags von 10 bis 16 Uhr geöffnet.

Dahme. In der Galerie „Kunstpause“ in Dahme können gleich zwei Ausstellungen besichtigt werden: „Ein Bilderbuch aufgeblättert von Doris Biet“ sowie „Gedankenspiele“ – Malerei und Grafik von Hartmut Fischer. Beide Ausstellungen sind mittwochs von 10.30 bis 11.30 Uhr geöffnet oder nach Vereinbarung unter Tel. 035451/ 978118.

Dahme. Im Heimatmuseum Dahme kann man viel über Handwerk und Folklore des Niederen Flämings erfahren. Öffnungszeiten: Mittwoch bis Freitag 10-12/14-17 Uhr sowie (Mai-Oktober) Sonntag 14-17 Uhr.

Großziethen. „Natur Pur“ heißt die Ausstellung, die derzeit auf dem Kunsthof Mattiesson in Großziethen besichtigt werden kann. Die Brandenburger Künstlerin zeigt einen Querschnitt von der großen Vielfalt und den Farben der Natur und Landschaft.. Geöffnet ist Dienstag, Mittwoch von 13-19 Uhr, Samstag und Sonntag von 13-18 Uhr oder nach Vereinbarung unter Tel. 0174/1841860.

Jänickendorf. 500 Jahre alte Gegenstände und Schriften sind in der Museums-Scheune in Jänickendorf zu besichtigen. Geöffnet ist die Museumsscheune täglich. Weitere Informationen: Tel. 03371/614479.

Jüterbog. Die Stadt Jüterbog versteht sich als Stadt des Anstoßes zur Reformation. Im Museum des Kulturquartiers erfahren die Besucher, welche Rolle die mittelalterlich geprägte Stadt in der Reformationsgeschichte spielt. Zum Erlebnis wird auch das Mit-Mach-Mittelalter-Museum, welches Kinder, als Mittelalterfigur durch den Alltag von Station zu Station hüpfen lässt und so praktische Erfahrungen begreifen lässt. Geöffnet ist Dienstag bis Sonntag von 13 bis 17 Uhr, dienstags auch ab 10 Uhr, sowie jeden ersten Samstag im Monat ab 10 Uhr. Eine Sonderausstellung „Hände in Pastell und andere Geschichten 2.0“ kann ebenfalls im Museum besichtigt werden: Noch bis zum 31. Juli zeigt Frank Czarniak Zeichnungen, die mit Pastellkreide entstanden sind.

Blick in die Ausstellung „Werksiedlungen in Brandenburg. Von der Wohnform des Industriezeitalters zum Zielort des Kreativtourismus“ im Museum Glashütte.  Quelle: Karen Grunow

Klein Köris. Das Freilichtmuseum Germanische Siedlung Klein Köris öffnet jeden ersten Sonntag im Monat von 10 bis 16 Uhr. Führungen können unter Tel. 0171/7492367 vereinbart werden. Die Freilichtschau zeigt Ausgrabungsergebnisse. Häuser, Brunnen und Öfen wurden auf dem Gelände an originalen Standorten aufgebaut. Pflanzen der Germanen können mit heutigen Sorten verglichen werden.

Kloster Zinna. In Kloster Zinna sind derzeit wegen Bauarbeiten nur Führungen durchs Abtshaus un die Klosteranlage über die Klosterdestillerie möglich. Weitere Informationen unter Tel. 03372/439505.

Königs Wusterhausen. Die Wiege des Rundfunks steht in Königs Wusterhausen. Im Museum auf dem Funkerberg befindet sich eine Sammlung vollständig erhaltener Rundfunksender. Der Besuch des Sender- und Funktechnikmuseums ist derzeit nur nach Anmeldung unter Tel. 03375/5293601 möglich.

Kummersdorf-Gut. Die Ausstellung des historisch-technischen Museums in Kummersdorf-Gut befasst sich mit der Militärgeschichte und dem Schießplatz Kummersdorf Gut. Führungen über den Schießplatz sind nach Anmeldung möglich. Informationen zu den Öffnungszeiten gibt es unter Tel. 033703/77048, www.museum-kummersdorf.de

Luckenwalde. Das Heimatmuseum Luckenwalde zeigt, wie königliche Entscheidungen, Sozialdemokraten, Freidenker, Erfinder und Fabrikanten, Wirtschaftskrisen, Nationalsozialismus, Planwirtschaft und die Währungsunion das wirtschaftliche und soziale Leben Luckenwaldes prägten. Inmitten der ständigen Ausstellung des Museums gibt es auch eine neue Ausstellungsform, die sich in das Bestehende integriert – aber dennoch heraussticht: das „Wechselmuseum im Heimatmuseum Luckenwalde“. Dabei werden verschiedene regionale und überregionale Themen herausgegriffen und diese in den Kontext mit der bestehenden Museumsausstellung gebracht. Die Öffnungszeiten des Museums sind: Dienstag und Mittwoch 10-13/14-17 Uhr, Donnerstag 10-13 und 14-18 Uhr, Freitag/Samstag 10-13 Uhr, Sonntag 13-17 Uhr.

Luckenwalde. Die Geschichte und Tätigkeit des Roten Kreuzes von seinen Anfängen bis heute kann man im Rotkreuzmuseum in Luckenwalde nachvollziehen. Das Museum ist montags, mittwochs und freitags von 9 bis 12 Uhr, sonntags von 14 bis 17 Uhr geöffnet, eine Terminvereinbarung ist notwendig unter 03371/ 625711.

Ludwigsfelde. Das Stadt- und Technikmuseum Ludwigsfelde vermittelt Wissenswertes zur Stadtgeschichte, zum Fahrzeugbau und zu Motoren. Geöffnet ist derzeit Donnerstag von 10 bis 15 Uhr, Samstag 13-17 Uhr.

Lynow. Das Oskar-Barnack-Museum widmet sich dem 1879 in Lynow geborenen Erfinder der Kleinbildkamera Leica sowie des dazugehörigen 24 x 36 mm Kleinbildfilms. Das Museum vermittelt Besuchern zudem einen Einblick in die Geschichte der Fotografie. Weitere Informationen auf www.gff-foto.de/barnack oder unter Tel. 03371/60593.

Mittenwalde. Im Stadtmuseum Mittenwalde am Salzmarkt mit angrenzendem Wein- und Kräutergarten erfahren die Besucher Interessantes über die Geschichte Mittenwaldes. Ein besonderes Objekt ist das Ackerbürgerbuch aus dem Jahr 1654. Die umfangreiche Puppenstubensammlung aus dem 19./20. Jahrhundert erfreut nicht nur kleine Puppenmütter. Öffnungszeiten: Mittwoch bis Sonntag 13-17 Uhr.

Ausstellung „Schnittstellen" bei der Gedok Rangsdorf. Quelle: Andrea von Fournier

Rangsdorf. In der Galerie Kunstflügel der Gedok in Rangsdorf präsentieren unter dem Mottto „Schnittstellen“ Barbara Raetsch und Burghild Eichheim ihre Werke. In der Ausstellung treffen zwei Malerinnen aufeinander, die in ihrem 85. Lebensjahr auf ein umfangreiches Werk zurückblicken und immer noch mittendrin sind im künstlerischen Arbeitsprozess, im Suchen, Finden, Werden. Barbara Raetsch, Mitglied der Gedok Brandenburg und „Grande Dame der Potsdamer Kunstszene“, zeigt Gemälde aus vier Jahrzehnten, Burghild Eichheim, seit 1974 als Künstlerin in Berlin etabliert und der dortigen Gedok verbunden, präsentiert Collagen und Gemälde aus ihrer gesamten Schaffenszeit. Die Schau läuft noch bis zum 4. Juli und kann donnerstags bis sonntags von 14 bis 18 Uhr besichtigt werden. Anmeldung unter info@gedok-brandenburg.de oder Tel. 033708/70733.

Sperenberg. In der Heimatstube Sperenberg sind Zeugnisse der Ur- und Frühgeschichte zu sehen, die von Karl Fiedler in der Region entdeckt worden sind. Das Museum hat für Besucher Samstag und Sonntag von 14 bis 17 Uhr oder nach Vereinbarung unter Te. 033703/693830 geöffnet.

Schlepzig. Unter dem Thema „Hand Werk Kunst“ ist die Kunstausstellung „Aquamediale“ am, im und auf dem Wasser nun bis zum 18. September in Schlepzig zu bestaunen. Die Kunstausstellung, für die insgesamt elf internationale Künstlerinnen und Künstler Werke entwickelt haben, ist nur vom Wasser aus per Spreewaldkahn oder Paddelboot erlebbar. Begleitet wird die Aquamediale pandemiebedingt durch ein analog-digitales Veranstaltungsprogramm. Weitere Informationen dazu und zu den Möglichkeiten, per „Kunstkahnstaken“ die Ausstellung zu sehen, gibt es unter www.aquamediale.de.

Trebbin. In der Heimatstube Trebbin läuft derzeit die neue Sonderausstellung „Von Trebbin in die ganze Welt – 180 Jahre Anschluss von Trebbin an die Berlin-Anhaltinische Eisenbahn“. Geöffnet ist immer sonntags von 14 bis 17 Uhr.

Wünsdorf-Waldstadt. In Wünsdorf-Waldstadt kann man sich bei mehreren Ausstellung über die Militärgeschichte des Standortes informieren. Im Mittelpunkt des Garnisonsmusems steht die Geschichte der Garnison Zossen-Wünsdorf von 1913 bis 1945. Sie wird in einem restaurierten Pferdestall aus der Kaiserzeit gezeigt. Die Ausstellung „Russischer Soldatenalltag“ zeigt Fotos, Dokumente und Alltagsgegenstände als Zeugnis der 49-jährigen Anwesenheit sowjetisch-russischer Truppen in Wünsdorf. Im Museum Roter Stern geht es um sowjetische/russische Truppen in Deutschland 1945 bis 1994. Im Spitzbunker geht man dem Geheimnis der „Betonzigarren“, Bauart und Funktion der Luftschutztürme im noch erhaltenen Turm Nr. 13, auf die Spur. Geöffnet sind die Museen dienstags bis sonntags 10 bis 17 Uhr.

Wünsdorf. „Tempo – Schnellfahrversuche auf der Strecke der Königlichen Militäreisenbahn“ heißt die derzeitige Ausstellung im Museum des Teltow in Wünsdorf. Geöffnet ist derzeit nach Vereinbarung unter Tel. 033702/66900 oder museum.wuensdorf@t-online.de

Wünsdorf. Malerei und Zeichnung von Emily Pütter sind zurzeit unter dem Titel „4 Jahreszeiten“ in der Neuen Galerie in Wünsdorf zu sehen. Interessierte können die meist großformatigen Arbeiten noch bis zum 1. August sehen. Emily Pütters Jahreszeiten-Kunst entstand aufgrund von genauen Beobachtungen in der Natur, ist inspiriert vom Werden und Wachsen. Es sind kraftvolle Werke, die donnerstags bis sonntags von 10 bis 17 Uhr betrachtet werden können.

Zeuthen. In der Gemeindebibliothek Zeuthen ist bis zum 17. August die Wanderausstellung „Fontane im Dahmeland“ zu sehen. Bei seinen Reisen durchs Dahmeland schilderte Fontane seine Fahrten im Band Spreeland seiner Wanderungen durch die Mark. Die Reisen und Erkundungen werden anhand von Karten, Texten und Bildern präsentiert. Öffnungszeiten: Dienstag und Donnerstag 10 bis 19 Uhr, Freitag 13 bis 18 Uhr, Samstag 10 bis 13 Uhr.

Von MAZonline