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Teltow-Fläming Brandenburg gedenkt der Kriegstoten – ohne Gottesdienst
Lokales Teltow-Fläming

Baruth/Mark: Brandenburg gedenkt der Kriegstoten - ohne Gottesdienst

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13:44 14.11.2020
Die Landtagspräsidentin Ulrike Liedtke besucht am Sonnabend, dem 14. November 2020 die Kriegsgräberstätte in Baruth/Mark (Teltow-Fläming), um der Kriegstoten zu gedenken. Quelle: Andreas Vogel
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Baruth/Mark

Brandenburgs Landtagspräsidentin Ulrike Liedtke hat am Samstag anlässlich des Volkstrauertages an die Opfer von Gewaltherrschaft erinnert. Bei einer Gedenkveranstaltung an der Deutschen Kriegsgräberstätte in Baruth/Mark (Landkreis Teltow-Fläming) betonte sie in der Mitteilung, dass derjenigen gedacht werde, die zu früh gewaltsam aus dem Leben gerissen worden seien. Angesichts der Corona-Pandemie sei es in diesem Jahr schwieriger, die Nähe am Volkstrauertag zu erleben. „Versuchen wollen wir es dennoch“, sagte Liedtke. Die Erinnerung an die Opfer von Krieg und Gewalt müsse wachgehalten werden.

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Liedtke legte an der Gräberstätte und an der zum Gedenken an gefallene Sowjetsoldaten an der Bundesstraße 96 2 in Baruth/Mark Kränze nieder.

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Erstmals in der Geschichte des Brandenburger Volksbundes wurde aufgrund der Corona-Pandemie auf einen Gottesdienst in einer Kirche zum Auftakt des Volkstrauertages verzichtet. Die Gedenkveranstaltung fand im Freien, mit großem Abstand und unter strengsten Auflagen des Ordnungsamtes statt.

Der Volkstrauertag ist ein staatlicher Gedenktag, immer zwei Sonntage vor dem ersten Advent. Er wird in Deutschland seit 1919 begangen - ursprünglich, um Solidarität mit den Hinterbliebenen der Opfer des Ersten Weltkriegs zu zeigen.

Von dpa