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Teltow-Fläming Partner-Bau in Murun wird fertig
Lokales Teltow-Fläming Partner-Bau in Murun wird fertig
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23:37 05.03.2019
Nun ist es keine Projektzeichnung mehr. Peter Ilk fotografierte das mit Baruther Hilfe entstehende Handwerker-Ausbildungszentrum im mongolischen Murun nimmt Gestalt an. Im Juni könnte es eröffnet werden. Quelle: Privat
Murun/Baruth

Das mit Baruther Hilfe im mongolischen Murun entstehende Handwerker-Ausbildungszentrum wird in den kommenden Monaten fertig. Die Beteiligten in beiden Ländern sind bereits dabei, einen Eröffnungstermin mit wichtigen Gästen abzustimmen. In dieser Woche ist Bürgermeister Peter Ilk (parteilos) in der Partnerkommune.

Im Sommer 2017 war der Grundstein für dieses gemeinsame Projekt der Brandenburger Gemeinde mit der nach Einwohnern zehn mal so großen mongolischen Provinzhauptstadt Murun gelegt worden. Dolmetscher bei allen gegenseitigen Besuchen ist Enkhbold Delgerbayar, ein Mongole, der vor Jahren in Zesch am See mit seiner Familie ein neues Zuhause fand.

Baruth (Teltow-Fläming), das Städtchen im Urstromtal benennt die Hauptsraße im künftigen Wohngebiet Am Heideweg nach Murun, der mongolischen Partnerstadt, in der gemeinsam ein Handwerker-Schulungszentrum gebaut wird. Quelle: Jutta Abromeit

Die Baruther hatten gleich zu Beginn dieser Partnerschaft erkannt, wie wichtig ein solches Schulungs- und Bildungszentrum für junge Mongolen ist, die ihr Land nicht verlassen wollen. Denn es fehlt dort nicht nur an Fachkräften, sondern schon an den Voraussetzungen, Fachkräfte überhaupt auszubilden zu können.

Bürgermeister Peter Ilk hatte die Baruther Stadtverordneten davon überzeugt, dass ein solches Vorhaben für Handwerk, Ökologie und Nachhaltigkeit gut ist und dass mit dem Ausbildungszentrum nicht nur die Mongolei von Baruther Holz- und Wasser-Know-how profitieren würde.

Auch hiesige Unternehmen können dortige Erfahrungen nutzen beziehungsweise sich dort engagieren. Finanziell beteiligt sich Baruth nicht am Ausbildungszentrum, die Stadt erhält jedoch ein 20 Jahre dauerndes unentgeltliches Nutzungsrecht.

Ilk ist derzeit in Murun, um die Baustelle zu kontrollieren und weitere Absprachen mit der Baufirma und der Stadtverwaltung zu treffen. Derzeit seien Handwerker beim Innenausbau, berichtet er.

Das mit Baruther Hilfe zustande gekommene Handwerker-Ausbildungszentrum im mongolischen Murun entsteht; auch dieses Foto schickte Bürgermeister Peter Ilk (parteilos). Quelle: Peter Ilk

Zum absehbaren Ende der Bauarbeiten teilt Ilk: „Ich gehe davon aus, dass das Haus bis Mai fertig wird, so dass im Juni die Eröffnung stattfinden kann.“ Am Montag hatte der Bürgermeister einen Termin beim Direktor der örtlichen Berufsschule, „die wollen wir in unser Projekt mit einbinden“, so Baruths Rathauschef.

Zuhause im Urstromtal erstellt Karsten Wittke, der Koordinator für die Kommunale Entwicklungszusammenarbeit zwischen Baruth und Murun, den Veranstaltungsplan für die kommenden zwölf Monate. „Dafür arbeiten wir zum Beispiel mit der Wilo-Stiftung zusammen. Diese unterstützt unser Projekt finanziell“, erläutert Ilk.

Baruth (Teltow-Fläming), das Städtchen im Urstromtal benennt die Hauptsraße im künftigen Wohngebiet Am Heideweg nach Murun, der mongolischen Partnerstadt. Hier wird zur Feier des Tages der erste Baum an de künftigen Straße gepflanzt. Quelle: Jutta Abromeit

Die gemeinnützige Wilo-Stiftung mit Sitz in Dortmund (Nordrhein-Westfalen) unterstützt Förderprojekte in den Bereichen Jugendhilfe, Bildung und Erziehung, Wissenschaft und Völkerverständigung. Die Firma Wilo ist ein international agierender Pumpen- und Pumpensystem-Hersteller.

Den Bau des Handwerker-Schulungszentrums in der mongolischen Steppen-Provinz Murun können die Baruther wie berichtet seit dem Sommer direkt verfolgen – per Webcam im Rathaus.

Von Jutta Abromeit

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