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Teltow-Fläming Das ist die neue Flämingkönigin
Lokales Teltow-Fläming Das ist die neue Flämingkönigin
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00:21 30.01.2019
Die Jüterbogerin Gabriele Hasenpusch ist seit Samstag die neue Flämingkönigin – hier umringt von ihren Vorgängerinnen im Bund der Flämingköniginnen.
Berlin

Langsam wird es ernst. Die Musik ist verklungen, die Insignien bereits auf die Bühne gebracht. Gabriele Hasenpusch wartet am Rande der Bühne in der Brandenburg-Halle auf ihren Auftritt. Unter Applaus geht sie die Stufen hinauf, um feierlich ihren Titel entgegenzunehmen.

Zepter aus Glashütte und handgenähte Tracht

Am Sonnabend wurde die Jüterbogerin bei der Grünen Woche in Berlin zur neuen Flämingkönigin gekrönt. Nun repräsentiert sie mit einem in Glashütte gefertigten Glaszepter, der Flämingkrone und Flämingtracht die beliebte Reiseregion bei Festen und wichtigen Anlässen. Rund 30 Minuten habe es gedauert, bis sie die aufwendig in Handarbeit gefertigte Tracht für den großen Tag angezogen hatte, denn etwas Übung hat sie bereits mit dem traditionellen Gewand. „Ich habe schon eine Flämingtracht. Allerdings habe ich es geschafft, dass ich die beim ersten Mal verkehrt herum angezogen hatte“, sagte die frischgebackene Königin.

Die Landkreise Teltow-Fläming und Dahme-Spreewald präsentierten sich bei der Grünen Woche 2019 mit vielen regionalen Köstlichkeiten, einem bunten Kulturprogramm auf der Bühne der Brandenburg-Halle und mit vielen Tipps, die Berliner und andere Touristen für einen Ausflug begeistern sollen.

Kaum hatte die Jüterbogerin die Bühne wieder verlassen, wollten die Messebesucher auch schon die ersten Erinnerungsfotos mit ihr schießen oder fragten nach Autogrammkarten. Doch die werden erst in Kürze gedruckt. Vor allem Kinder freuen sich über diese Erinnerungsstücke an die lokalen Königinnen, weiß Milena Boguta. Daher trug die amtierende Mellenseer Fischerkönigin in ihrem Weidenkörbchen einen kleinen Stapel Autogrammkarten bei sich, als sie am Sonnabend in ihrem mit Perlen besetzten Kleid durch die Brandenburg-Halle spazierte. Vor allem fand man sie aber am Stand des Landkreises Teltow-Fläming, wo sie die Gemeinde am Mellensee gemeinsam mit der Imkerei Ortelt, dem Förderverein Museum Kummersdorf, der Ferieneinrichtung „Seeberghof“ präsentierte, um die Werbetrommel für einen Besuch zu rühren.

Landkreis Teltow-Fläming mit eigenem Stand

An jedem Tag der Grünen Woche hatte eine andere Kommune die Gelegenheit, am Stand touristische Angebote und Erzeugnisse aus der Region vorzustellen. „Es war wieder viel los“, freute sich Gabriele Blazy vom Landwirtschaftsamt Teltow-Fläming. „Viele merken dann auch im Nachgang, wie erfolgreich ihre Präsenz hier war, wenn sie zum Beispiel die Zugriffe auf ihre Webseiten sehen.“ Auch im kommenden Jahr will sich der Landkreis wieder um einen eigenen Stand in der Brandenburg-Halle bewerben.

Mark Voice schlüpft in die Rolle von Udo Lindenberg

Die Bühne bietet dort stets eine weitere Möglichkeit, Lust auf einen Ausflug in die Region zu machen. Am Samstagvormittag nutzte der Fläming das beispielsweise, um das Projekt Fläming-Schmiede, den Trebbiner Kranich-Express und die Fläming-Skate vorzustellen. Am Nachmittag war dann das Dahme-Seenland an der Reihe, das vor allem reichlich Musik und damit Stimmung in die Halle brachte. Und so zog beispielsweise der Wildauer Sänger Mark Voice, der in die Rollen von Udo Lindenberg und Herbert Grönemeyer schlüpfte, die zahlreichen Messegäste in seinen Bann.

Neue Tour zum Funkerberg vorgestellt

Zwischen seinen Musikeinlagen, wie auch denen von Pianist Klaus Sedl, dem Kinder- und Jugendchor sowie Gospop der Eichwalder Chorgemeinschaft und Musiker Frank Pianopur, wurden Projekte aus dem Dahme-Seenland vorgestellt. So wurde für Besuche bei „Schmidts Katze“ in Königs Wusterhausen, dem Eichwalder Feinkostladen „Via Ria“ oder auf dem Kräuter- und Naturhof in Kolberg geworben. Rainer Suckow, Vorsitzender des Fördervereins Sender KW hatte zudem ein Angebot für Fans von Industrie- und Technikgeschichte im Gepäck, das sich „Vom Funkturm zum Funkerberg“ nennt. „Die Tour führt über den Berliner Funkturm und Fernsehturm mit der S 46 bis zum Funkerberg nach Königs Wusterhausen. Wir haben die Entdecker-Tour nun erstmals öffentlich vorgestellt“, sagte Suckow.

Eva Geißenhöner vom Tourismusverband Dahme-Seen war mit dem zweistündigen Bühnenprogramm zufrieden. „Diese Mischung gefällt mir gut und funktioniert. Wir wollen nicht nur Gastronomie vorstellen, sondern auch Kultur und touristische Highlights.“

Premiere: Dahmelandwalzer im Chor gesungen

Zum Abschluss sangen alle Musiker gemeinsam mit Frank Pianopur seinen selbstkomponierten Dahmeland-Walzer. Das Publikum durfte am Ende auch mit einstimmen. „Ich bin total zufrieden“, freute sich dieser nach dem Auftritt. „Ich würde mich sehr freuen, wenn wir das nun jedes Jahr machen und sich der Titel als Hymne fürs Dahme-Seenland etabliert.“

Von Nadine Pensold

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