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Blankenfelde-Mahlow Brillante Musicalaufführung
Lokales Teltow-Fläming Blankenfelde-Mahlow Brillante Musicalaufführung
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15:38 30.09.2019
Tim Behrendt (Mitte) alias Mabel Washington überzeugte in seiner Rolle Quelle: A.v.Fournier
Blankenfelde

Jede neue Aufführung von Musical-Schülern der Blankenfelder Regenbogen Musik- und Kunstschule wird von ihren Fans mit Spannung erwartet. Maximal eine gibt es im Jahr, die Vorbereitungen dazu sind äußerst aufwendig. So waren die Premiere und die zweite Vorstellung am Wochenende restlos ausverkauft, was nicht nur die unmittelbaren Akteure – 22 Kinder und Jugendliche – sondern auch Schul- und Projektleiter, Tanz- und Schauspiellehrerinnen, Kostüm- und Bühnenbildner und ein Heer ehrenamtlicher Helfer freute.

Der harte Weg auf die Bühne

„Der Weg zum Ruhm“ wurde von den Heranwachsenden beschrieben, jene amerikanische Geschichte, die viele Besucher vom legendären gleichnamigen Film kannten. Nicht auszuschließen, dass der eine oder andere junge Mitspieler später ähnliches erleben wird. Sie handelt vom harten, steinigen und manchmal schmutzigen Weg des Schauspielers, Musikers oder Tänzers ins Rampenlicht. Die jungen Darsteller mussten Theater spielen, singen und tanzen und wiederum ist es der Crew um Judit und Zoltan Tombor gelungen, die individuellen Stärken jedes Schülers hervorzuheben: Wer nicht gern tanzt, muss keine Ballett-Rolle in der ersten Reihe fürchten, wer gut singt, wird an dieser Stelle eingesetzt.

Hanna Tombor (Mitte) brillierte als scheiternde Carmen Diaz Quelle: A.v.FournierA.v.Fournier

Dass die Schüler permanent besten Unterricht erhalten, kann man an der Entwicklung einzelner deutlich ablesen. Paula Friebel, die hier Lehrerin Sherman verkörperte, oder Hanna Tombor in der Rolle der Tänzerin Carmen, sind „Urgesteine“ der Musicalkurse und brillierten auch in diesem Stück. Herrlich theatralisch überspitzt kommt Carmen daher, geht als hoffnungsvolles Sternchen dem Glamour und Drogen auf den Leim und findet einen frühen Tod.

Großartiger Tanz von Enrico Tangianu und Leonie Holst Quelle: A.v.FournierA.v.Fournier

Darsteller kommen gut an

Ihre Mitschüler an der Bühnenschmiede trainieren hart, ver- und entlieben sich und erdulden die Drangsal mancher Lehrer. Stimmlich und visuell kam der auf homosexuell getrimmte Tänzer Mabel großartig beim Publikum an, den Tim Behrendt, „der fetteste Tänzer aller Zeiten“, überzeugend und witzig gab. Enrico Tangianu alias „Tyrone“, gemobbt, weil er nicht lesen kann, aber tanzen, brachte mit Leonie Holst als Iris Kelly den wohl erstaunlichsten Tanzpart auf die Bühne: Leonie tanzte anmutig und leicht, Enrico führte ihre gewagten Sprünge und akrobatischen Figuren souverän, so dass es einem Ballettpaar kaum nachstand. Doch die beiden sind „nur“ Musicalschüler, Leonie konnte man vor zehn Jahren schon in „Die Schöne und das Biest“ erleben. Es wäre schwierig für sie gewesen, sich bei den Sprüngen in die Hände eines anderen zu begeben, meinte die Schülerin nach dem Auftritt.

Das Musicalteam Quelle: A.v.FournierA.v.Fournier

Davon bemerkten die Zuschauer nichts, tosender Beifall folgte. Jade-Leona Orrin und Florian Christen gaben als Serena und Joe ein wunderbares Romeo-und-Julia-Paar. Anhaltender Applaus und eine Zugabe beschlossen das durchweg gelungene Stück. Freia Moldenhauer, die als Ehrenamtliche vom Kulturverein Blankenfelde mit einer Freikarte überrascht worden war, zeigte sich begeistert: „Ganz toll! „Regenbogen“ ist eine unschätzbare Bereicherung unserer Gemeinde“. Nach der Premiere, die mit traditionellem Themen-Buffet und Karaoke-Singen für die Musicalschüler endete, und der perfekten zweiten Vorstellung, fiebern die Akteure der letzten Show entgegen.

Am Dienstag, dem 1. Oktober, kann man um 17 Uhr das Musical „Der Weg zum Ruhm“ im Saal der Grünen Passage sehen, Restkarten gibt es an der Abendkasse.

Von Andrea von Fournier

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