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Blankenfelde-Mahlow Schwuchow ist der neue Bürgermeister
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11:08 24.09.2019
Blankenfelde-Mahlows künftiger Bürgermeister Michael Schwuchow (SPD, 3. v. l.) mit Unterstützern. Quelle: Fabian Lamster
Blankenfelde-Mahlow

Michael Schwuchow (SPD) ist der neue Bürgermeister von Blankenfelde-Mahlow. Er hatte bereits im ersten Wahlgang die meisten Stimmen auf sich vereinen können, und so kam es auch bei der Stichwahl am Sonntag. Am Ende konnte er 4161 Stimmen verbuchen, was einem Anteil von 56,8 Prozent der abgegebenen Stimmen entspricht.

Andreas Buch (CDU), der sich beim ersten Wahlgang am 1. September erst bei der Auszählung des letzten Stimmbezirks den zweiten Platz vor dem AfD-Kandidaten Michael Pfahler hatte sichern können, erhielt 3161 und damit genau 1000 Stimmen weniger als Schwuchow. Er kam somit auf 43,2 Prozent.

Schwache Wahlbeteiligung

Die Wahlbeteiligung fiel am Sonntag wie erwartet schwächer als beim ersten Wahlgang aus. Sie lag bei 32,1 Prozent. Damals wurde nicht nur über den Bürgermeister, sondern auch über den Landtag entschieden.

Die geringe Wahlbeteiligung hatte in Blankenfelde-Mahlow für einen Wahlkrimi gesorgt. Denn es war eine ganze Zeit lang unklar, ob Schwuchow das erforderliche Quorum erreichen würde. Dazu mussten 15 Prozent aller Wahlberechtigten für ihn stimmen. Bei insgesamt 23.162 Wahlberechtigten entsprach dies 3474 Stimmen. Diesen Wert erreichte er jedoch erst nach Auszählung von 34 der insgesamt 35 Stimmbezirke.

Im eigenen Garten mitgefiebert

Michael Schwuchow verbrachte den Wahlabend an einem seiner liebsten Plätze – dem heimischen Garten. Dort verfolgte er die Auszählung gemeinsam mit seinem Wahlteam. Bald nach Schließung der Wahllokale ahnte er, dass es eng werden könnte. „Die Wahlbeteiligung macht mir Sorgen“, sagte er. Er hoffte jedoch auf die Briefwähler. Zu Recht, wie sich am Ende zeigte.

Als der letzte Stimmbezirk ausgezählt war, gab es Freudentränen und Applaus im Schwuchowschen Garten. Auch der noch amtierende Bürgermeister, Schwuchows Parteifreund Ortwin Baier, war gekommen, um seinem Nachfolger zu gratulieren. Schwuchow wiederum dankte seinem Wahlteam für die Unterstützung. Das sei seiner Meinung nach eine optimale Grundlage, „um künftig noch jede Menge in der Gemeinde zu bewegen“.

Das Quorum als Dreh- und Angelpunkt

Schwuchow zeigte sich stolz über sein Ergebnis: „Das Quorum war Dreh- und Angelpunkt. Das Ergebnis zeigt mir, dass wir ausreichend Menschen motivieren konnten, zur Stichwahl zu gehen“. Dass er 1000 Stimmen mehr erhalten habe, sei bei der vorliegenden Wahlbeteiligung ein „sehr gutes Ergebnis“.

„Wir feiern trotzdem“, sagte Andreas Buch, nachdem das Ergebnis der Stichwahl feststand. Nun solle Michael Schwuchow vor allem in der Gemeindevertretung zeigen, was er kann.

Kritik an Ortwin Baier

„Ich habe einen fairen Wahlkampf geführt und kann ruhig schlafen gehen“, sagte der 56-Jährige. Diesen hätte er sich auch vom amtierenden Bürgermeister Ortwin Baier (SPD) gewünscht, der seiner Meinung nach schon lange gegen ihn kämpfe und dafür gesorgt habe, dass sich Wähler gegen ihn entschieden hätten. Andreas Buch ist gespannt, ob es unter Michael Schwuchow nun ruhiger in der Gemeindevertretung wird: „Das kann ich mir mit der SPD allerdings nicht vorstellen.“

Von MAZonline

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