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Blankenfelde-Mahlow Schwuchow entscheidet ersten Wahlgang für sich
Lokales Teltow-Fläming Blankenfelde-Mahlow Schwuchow entscheidet ersten Wahlgang für sich
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23:40 01.09.2019
Michael Schwuchow zieht gegen Andreas Buch ziehen in Blankenfelde-Mahlow in die Stichwahl. Quelle: Lamster
Blankenfelde-Mahlow

Michael Schwuchow hat den ersten Wahlgang zur Bürgermeisterwahl in Blankenfelde-Mahlow für sich entschieden. Der SPD-Kandidat hatte damit selbst nicht gerechnet. „Diese große Zustimmung trotz meines geringeren Bekanntheitsgrades ist fantastisch“, sagte der Mahlower am Sonntagabend. „Das ist ein toller Erfolg. Ich freue mich auf die Stichwahl.“ Schwuchow erhielt 26,9 Prozent der abgegebenen Stimmen.

Kopf-an-Kopf-Rennen

In die Stichwahl wird Schwuchow mit Andreas Buch (CDU) ziehen. Das war während des Wahlabends lange nicht klar, denn Buch lieferte sich mit Michael Pfahler (AfD) ein Kopf-an-Kopf-Rennen. Lange Zeit sah es danach aus, dass Pfahler es in die Stichwahl schaffen würde. Davon zeigte sich Buch überrascht. „Das Ergebnis spiegelt nicht das wider, was ich nach den Vorstellungsrunden erwartet hätte“, sagte Buch, als er noch hinten lag. Zu jenem Zeitpunkt schaute er alle 20 bis 30 Sekunden in sein Handy, um die aktuellsten Zwischenstände abzurufen. Am Ende hatte sich sein Bangen ausgezahlt, er erhielt 21,4 Prozent der Stimmen, Pfahler 20,6 Prozent. Tatsächlich hatten viele Beobachter ohnehin damit gerechnet, dass ganz andere Namen oben stehen würden. So galt der vorige Vorsitzende der Gemeindevertretung (und des Kreistags), Gerd Kalinka (Grüne), vielen als Favorit. Und Anke Scholz von der Linken wurde ebenso von manchem vorn gesehen. Letztlich erhielt Kalinka 19 Prozent, Scholz als Letzte des Wahlgangs gar nur 11,5 Prozent.„Es freut mich, dass Rot vorne ist“, sagte sie.

Linke freut sich trotz Verlusten

Dass sie selbst die wenigsten Stimmen erhielt, sah die Linke trotzdem positiv: „Mehr als 1000 Leute konnten sich vorstellen, dass ich Bürgermeisterin werde. Das freut mich schon“, sagt die 51-Jährige. Sie vermutet, dass manche Wähler sich nicht getraut haben, ein Kreuz bei ihr zu setzen, obwohl diese sie als Mensch gut fanden.

Von Ekkehard Freytag und Fabian Lamster

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