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Blankenfelde-Mahlow Woidke sichert Rolls-Royce Unterstützung zu
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18:00 04.06.2020
Dirk Geisinger, Vorsitzender der Geschäftsführung von Rolls-Royce Deutschland (l.), und Dietmar Woidke im Standort Dahlewitz am Donnerstag.
Dirk Geisinger, Vorsitzender der Geschäftsführung von Rolls-Royce Deutschland (l.), und Dietmar Woidke im Standort Dahlewitz am Donnerstag. Quelle: Rolls-Royce Deutschland/Wriege
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Dahlewitz

Der brandenburgische Ministerpräsident Dietmar Woidke (SPD) hat am Donnerstag den Triebwerkshersteller Rolls-Royce in Dahlewitz besucht. Dabei sicherte der Regierungschef dem Unternehmen weitere Unterstützung zu, gerade vor dem Hintergrund der Coronapandemie. „In guter und in schwerer Zeit: Rolls-Royce kann sich darauf verlassen, dass wir unsere Zusagen für eine gute Entwicklung des Standorts umsetzen werden“, sagte Woidke bei einem in einem Gespräch mit dem Vorsitzenden der Geschäftsführung von Rolls-Royce Deutschland, Dirk Geisinger, teilten die Staatskanzlei und Rolls-Royce mit. Woidke versicherte zudem, dass das Land zur Zusage der S-Bahnverlängerung bis Rangsdorf stehe. Damit soll auch Dahlewitz besser erreichbar werden.

Luftfahrtindustrie ist hart getroffen

Die gesamte Luftfahrtindustrie sei durch die Pandemie getroffen, so Geisinger. „Die Auswirkungen der Covid-19-Pandemie auf die gesamte Luftfahrtindustrie sind beispiellos und es ist klar, dass es mehrere Jahre dauern wird, bis der Markt der zivilen Luftfahrt wieder auf das frühere Niveau zurückkehren wird“, sagte der Vorsitzende der Geschäftsführung von Rolls-Royce Deutschland. „Umso wichtiger ist es zu wissen, dass wir auch in diesen schwierigen Zeiten mit dem Land Brandenburg einen zuverlässigen Partner an unserer Seite haben.“ So könne man die anstehenden Herausforderungen bewältigen. „Wir haben schon früher schwierige Zeiten durchlebt, um außergewöhnliche Dinge zu erreichen, und wir werden es wieder tun.“

Woidke: Standort Dahlewitz zeichnet sich durch Zukunftsorientierung aus

Trotz des dramatischen Einbruchs im weltweiten Flugverkehr und den Auswirkungen auf den Triebwerksbau müsse man nach vorne schauen, so der Ministerpräsident. „Gerade der Standort Dahlewitz zeichnet sich durch klare Zukunftsorientierung aus“, sagte Woidke. Klimafreundlicherer Flugverkehr stehe hier im Mittelpunkt. Auch bei den Fragen der Digitalisierung sei Rolls-Royce anderen weit voraus. „All diese innovativen Prozesse können durch die Auswirkungen der Corona-Pandemie noch an Fahrt gewinnen. Ich sehe Rolls-Royce in Dahlewitz dafür bestens aufgestellt.“

Woidke hofft zudem, dass das Strukturstärkungsgesetz Kohleregionen noch vor der Sommerpause vom Bundestag verabschiedet wird. Mit den dadurch zur Verfügung stehenden Mitteln sollen auch Zukunftsprojekte in der Lausitz, an denen Rolls-Royce beteiligt ist, realisiert werden, so ein Zentrum für Hybrid-Elektrisches Fliegen an der BTU Cottbus-Senftenberg.

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Von MAZonline