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Blankenfelde-Mahlow Drittes Maibowlenfest auf der Promenade
Lokales Teltow-Fläming Blankenfelde-Mahlow Drittes Maibowlenfest auf der Promenade
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00:32 31.05.2018
Der Seniorenchor der Gemeinde unterhielt die Gäste des Maibowlenfestes. Quelle: Von Fournier
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Blankenfelde

Ein gelungenes Maibowlenfest, das dritte seiner Art, haben die Blankenfelder am Sonntag auf der Märkischen Promenade – im Volksmund Promme – zwischen Feldstraße und An den Vier Ruten gefeiert. Der Ortsbeirat hatte geladen, die Besucher brachten beste Laune mit. Ortsvorsteherin Hannelore Pappschik (Bürgerbündnis) freute sich in ihrer Begrüßung über die große Resonanz und begründete die Neuauflage der Veranstaltung mit den positiven Reaktionen des Vorjahrs. Wiederum hatten sich Einrichtungen, Vereine und Unternehmen der Gemeinde, Anwohner und Ehrenamtliche an der Vorbereitung und Gestaltung beteiligt. Strom, Wasser und Lager stiftete zwei Familien, Luis’ Wunderbar schenkte Cocktails aus, Mitglieder der Ortsgruppe der Volkssolidarität Bürgerhilfe um Regina Wach hatten Kuchen gebacken, Kaffee gekocht und eimerweise die Namen gebenden Maibowle mit Früchten hergestellt.

Alle machen mit

Das Seniorenhaus „Christo“ stellte den Einsingraum für den Chor zur Verfügung und Leiterin Nadine Gajewski brachte noch Kuchen. „Viele unserer Bewohner genießen mit ihren Betreuungsmitarbeitern oder Angehörigen hier zwei entspannte Stunden, das ist auch für uns eine schöne Abwechslung“, sagte sie. Der Ortsbeirat hatte zur Unterhaltung ein Bühnenprogramm mit dem Seniorenchor unter Leitung von Anja Nowatzeck, dem Berliner Akkordeonorchester Tastonettis und den Sing de Rellas des ansässigen Karneval Clubs organisiert. Nachdem Hannelore Pappschik die Anlage der Märkischen Promenade in den 1930er Jahren und deren Neugestaltung ab 2014 lobte, fand sie auch kritische Worte über den nächtlichen Vandalismus und bat die Mitbürger um Aufmerksamkeit. Bewohner des Lerchenwegs schilderte der Ortsvorsteherin die vergangenen Nächte, in denen Jugendliche lang und laut feierten. „Dass man sich trifft und feiert, dagegen ist nichts zu sagen. Doch die Lautstärke, dass am Ende Flaschen zerschlagen oder Graffitis gesprüht werden, ist bösartig“, stimmte eine andere Anliegerin zu.

Von Andrea von Fournier