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Blankenfelde-Mahlow Neben Bahntrasse: 35 Kilometer Radweg von Berlin nach Zossen
Lokales Teltow-Fläming Blankenfelde-Mahlow Neben Bahntrasse: 35 Kilometer Radweg von Berlin nach Zossen
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19:42 28.08.2019
Landtagskandidat Robert Trebus (CDU) möchte den Ausbau einer Radtrasse parallel zum Ausbau der Bahntrasse von Lichtenrade nach Zossen und sogar nach Baruth Quelle: Privat
Teltow-Fläming

Ein Fahrradschnellweg von Berlin nach Zossen, das ist eine Projektidee von Robert Trebus (56), die der CDU-Landtagskandidat aus Blankenfelde-Mahlow umsetzen möchte. „Rund 35 Kilometer Radweg entlang der neuzubauenden Bahntrasse der Dresdner Bahn. Von der Stadtgrenze Lichtenrade bis nach Wünsdorf-Zossen. Oder sogar 50 Kilometer bis nach Baruth,“ so Trebus. „Da kommt uns der glückliche Moment des beginnenden Bahnbaus entgegen und es gäbe dann sogar eine Bundesförderung von 80 Prozent! Die Kommunen Blankenfelde-Mahlow, Rangsdorf und Zossen müssen nur an einem Strang ziehen und sich bald für das Projekt zur Verbesserung des Radverkehrs in Deutschland vom 21. Juni 2019 beim Bundesministerium für Verkehr und digitale Infrastruktur (BMVI) bewerben.“

Das ist jetzt der richtige Moment für den Ausbau der Radtrasse

Viele Radwege in den Gemeinden des Landkreises Teltow-Fläming sind, wenn sie überhaupt vorhanden sind, meist im desolaten Zustand und müssten schon lange ausgebaut und saniert werden. Beispielsweise der Radweg von Glienick nach Groß Schulzendorf. Aber auch der jetzige Radweg von Lichtenrade Richtung Zossen muss dringend saniert werden. Bisher ohne Erfolg. Robert Trebus: „Früher wurden hier die Wege und Radwege getrennt gebaut. Fragmente hören plötzlich auf. Es gibt Probleme, wenn wir Radwege bauen wollen, weil wir erst die Grünflächen dafür kaufen müssen. Das ist kompliziert und scheitert meist schon am Erwerb von Grund und Boden.“

Jetzt, wo die Bahn bald mit dem Ausbau beginnt, sieht Trebus die Chance: „Denn die Bahn braucht für den Ausbau mindestens fünf bis zehn Meter Grünfläche neben den Schienen, um Platz für die Bauarbeiten zu haben. Für die Fläche gibt es noch kein Bau-Nutzungskonzept. Das könnten wir gleich nutzen, Radwege brauchen drei Meter“ so Trebus. Auf die Idee kam er nach Gesprächen über die Dresdner Bahn. „Das ist der richtige Moment für den Ausbau einer Radtrasse. Als Tourismusförderung und als alternative Infrastruktur. Rechts und links der Trasse liegen Schulen und kulturelle Highlights. Für touristische Radler nach Berlin rein oder raus.“

Die Bundesförderung mit 80 Prozent ist ein Glücksgriff

Ein innovatives Projekt, dass neu ist vom Bund. „Die Bundesförderung mit 80 Prozent ist ein Glücksgriff, wir müssten uns nur innerhalb der nächsten sechs Monate bewerben. Am besten zusammen über den Landkreis“, so Trebus. Da er im Ausschuss für Regionalplanung im Landkreis Teltow-Fläming sitzt, wird er das Projekt so schnell wie möglich einreichen. Er appelliert aber schon mal an die Gemeinden Blankenfelde-Mahlow, Rangsdorf und Zossen, sich zeitnah beim BMVI für ein Modellprojekt nach der Richtlinie zur Förderung innovativer Projekte zur Verbesserung des Radverkehrs in Deutschland vom 21. Juni 2019 zu bewerben. Nur dann trägt das BMVI auch 80 Prozent der investierten Kosten.

Von Marlene Schmidt

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