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Blankenfelde-Mahlow Auf der Suche nach dem Weihnachtsstern
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20:22 22.12.2019
Lutz Schwabe (Leiter der Sternwarte), Michael Wenzel (erster Vorsitzender) und Dirk Bartelt (zweiter Vorsitzender). Quelle: Melanie Breitkopf
Dahlewitz

Die Schul- und Volkssternwarte Dahlewitz organisiert jeden Freitag von September bis März verschiedene Veranstaltungen rund um die Themen Astronomie und Astrologie. Am vergangenen Freitagabend hielt der erste Vorsitzende des Vereins, Michael Wenzel, passend zum vierten Advent, einen Vortrag über den Mythos des Weihnachtssterns.

Dieser fand im Planetarium in der Bahnhofstraße statt. Im Anschluss ging es von dort aus einige Treppen nach oben in das Observatorium des Vereins, wo gemeinsam mit Dirk Bartelt einige Himmelsobjekte beobachtet werden sollten. Leider war es hierfür zu bewölkt. „Heutzutage gibt es so viele Menschen, die gar nicht mehr wissen, warum es Weihnachten eigentlich gibt“, sagt Michael Wenzel.

Jupiter und Saturn spielen eine Rolle

Aus diesem Grund hatte er sich vorgenommen, in seinem Vortrag noch einmal genau auf die Weihnachtsgeschichte einzugehen und in diesem Zusammenhang einige Theorien über den angeblichen Weihnachtsstern zu erklären. Der Überlieferung nach leuchtete im Zeitraum um die Geburt von Jesu Christi ein besonders heller Stern am Himmel, der den Hirten und den drei Weisen aus dem Morgenland den Weg zur Krippe von Jesus gezeigt hat.

Michael Wenzel hält eine Theorie von Johannes Kepler für wahrscheinlich, nach der eine Konjunktion von Jupiter und Saturn für das helle Leuchten am Himmel und den sogenannten Weihnachtsstern verantwortlich gewesen sein könnte. Denn beide Planeten hätten sich über einen längeren Zeitraum ganz nah beieinander befunden, erklärt er. „Egal ob wahr oder nicht, es ist eine schöne Geschichte, die uns heute den Grund dafür gibt, Weihnachten zu feiern“, so Wenzel. Die nächste Konjunktion der beiden Planeten steht tatsächlich im kommenden Jahr 2020 bevor.

Dank an Gemeinde und Vereinsmitglieder

Der Verein der Schul- und Volkssternwarte wurde bereits 1998 gegründet und verfolgt vor allem die Weitergabe astronomischen Wissens an interessierte Besucher und die Nutzung der Einrichtung. Besonders hervorzuheben ist hier das 2018 von der Gemeinde angeschaffte Herzstück der Sternwarte: ein neues 20-Zoll-Spiegelteleskop. „Wir sind stolz darauf, dass wir das alles ohne Eintritt anbieten können und sind sehr dankbar für die Unterstützung der Gemeinde“, sagt Michael Wenzel. Der Leiter der Sternwarte, Lutz Schwabe, betont aber auch, dass die Veranstaltungen ohne die umfassende, ehrenamtliche Unterstützung der Vereinsmitglieder nicht möglich wären.

Die Schul- und Volkssternwarte bietet nicht nur die traditionellen Vorträge und Himmelsbeobachtungen an. Auch Schulklassen und andere Gruppen können sich für einen Besuch anmelden. Außerdem gibt es sowohl eine wöchentlich stattfindende Arbeitsgemeinschaft als auch Veranstaltungen zu besonderen Himmelsereignissen oder den Tag der offenen Tür am 18. Januar 2020.

Von Melanie Breitkopf

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