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Blankenfelde-Mahlow Wobab legt Grundstein für Neubau
Lokales Teltow-Fläming Blankenfelde-Mahlow Wobab legt Grundstein für Neubau
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05:17 26.07.2018
Wobab-Geschäftsführerin Kathrin Wohlauf-Albrecht und Bürgermeister Ortwin Baier legten den Grundstein.
Wobab-Geschäftsführerin Kathrin Wohlauf-Albrecht und Bürgermeister Ortwin Baier legten den Grundstein. Quelle: Christian Zielke
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Blankenfelde

Der Bau des Wohn- und Geschäftshauses an der Käthe-Kollwitz-Straße in Blankenfelde hat begonnen. Am Mittwoch legten Wobab-Geschäftsführerin Kathrin Wohlauf-Albrecht und Bürgermeister Ortwin Baier (SPD) den Grundstein für das Gebäude, in dem bis Ende kommenden Jahres 25 auf 2800 Quadratmetern seniorengerechte Wohnungen, ein Seniorentreff und der neue Firmensitz der Wobab entstehen.

Auch wenn noch nicht alle Berechnungen abgeschlossen ist, geht Kathrin Wohlauf-Albrecht davon aus, dass die Miete für die Zwei- und Drei-Zimmer-Wohnungen unter zehn Euro pro Quadratmeter liegen wird. Möglich sei das, weil die Gemeinde das Grundstück kostenlos an die Wobab übertragen hatte. „Müssten wir die hohen Grundstückspreise bezahlen, könnten wir nicht so günstig vermieten“, sagt die Wobab-Geschäftsführerin.

Lebenshilfe zieht mit ein

Wie bereits in dem Seniorenwohnen in der Karl-Liebknecht-Straße, wird auch die Lebenshilfe in den Neubau ziehen. Sieben behinderte Menschen werden gemeinsam in einer Wohngemeinschaft (WG) leben. „Das funktioniert super“, berichtet die Lebenshilfe-Vorsitzende Wilma Teichmann über die Erfahrungen mit der ersten WG. Es gebe einen guten Kontakt zu den anderen Bewohnern, gemeinsame Feierlichkeiten und gegenseitige Unterstützung. Einen großen Vorteil bietet das Zusammenleben zudem: „Für unsere Behinderten ist es ein großer Schritt zu einem selbstständigen Leben“, sagt Wilma Teichmann.

In dem Gebäude entstehen 25 seniorengerechte Wohnungen, ein Seniorentreff und der neue Firmensitz der Wobab. Quelle: Plafond

Ein weiterer wichtiger Mieter ist die Volkssolidarität. Regina Wach von der Blankenfelder Ortsgruppe, freut sich schon darauf, zum ersten Mal den mehr als 100 Quadratmeter großen Seniorentreff in Augenschein zu nehmen. „Die Größe ist Ideal für Buchlesungen, Vorträge oder die Seniorenakademie“, sagt Regina Wach. Größter Vorteil: Die neuen Räumlichkeiten sind barrierefrei und gut erreichbar.

Wobab kehrt zurück zu ihren Mietern

Die Lage ist auch aus Sicht von Wobab-Geschäftsführerin Kathrin Wohlauf-Albrecht ein wichtiger Pluspunkt. „Wir kehren wieder zu unseren Mietern zurück“, sagt sie. Das neue Wobab-Domizil liegt inmitten der beiden größten Gebiete der kommunalen Wohnungsbaugesellschaft. Zwischen Käthe-Kollwitz-Straße und Zossener Damm gehören der Wobab 230 Wohnungen, nebenan rund um die Rembrandtstraße sind es 360. Das 10 000 Quadratmeter große Grundstück soll einen fließenden Übergang zum benachbarten Birkenwäldchen bieten.

Für die Wohnungen im Neubau gibt es bereits erste Nachfragen. „Interessenten können sich gerne bei uns melden“, sagt Kathrin Wohlauf-Albrecht. Sie ist zuversichtlich, dass das neue Projekt im Zeit- und Kostenrahmen bleibt. 7,5 Millionen Euro „verbaut“ die Wobab an der Kollwitz-Straße. Kathrin Wohlauf-Albrecht deutet an, dass es nicht das letzte Vorhaben ist.

Von Christian Zielke