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Teltow-Fläming Ausbau des Sommerwegs wird abgeschlossen
Lokales Teltow-Fläming Ausbau des Sommerwegs wird abgeschlossen
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09:50 14.05.2014
Bei der Bauabnahme des Geh- und Radweges in Altes Lager kamen Auftraggeber, Planer und Bauleute zusammen. Quelle: Martina Burghardt
Altes Lager

Niedergörsdorfs Bauamtsleiterin Claudia Neumann bedankte sich bei den Mitarbeitern der Cottbuser Niederlassung der Firma Eurovia für die sehr gute Zusammenarbeit innerhalb des Projektes. Es habe keine unvorhergesehen Schwierigkeiten beim Bauablauf gegeben, ergänzte sie. Für die Anlieger wurden während der Bauzeit provisorische Einfahrten angelegt, auch dabei gab es offenbar keine Probleme.

Daten zur Strecke

Der neue Geh- und Radweg in Altes Lager ist etwa zwei Kilometer lang und 2,50 Meter breit.

1,8 Millionen Euro betragen die Kosten (inklusive Kreuzung B102/Kastanienallee), die von der Gemeinde und dem Landesbetrieb Straßenwesen getragen werden. Der Gemeindeanteil in Höhe von 600.000 Euro wurde zu 75 Prozent gefördert.

Drei Verkehrsinseln wurden neu gebaut. Eine der Querungshilfen – vor der Tankstelle – ist geteilt.

Die erste neue Verkehrsinsel wurde im November 2013 fertig.

„Der neue Geh- und Radweg prägt den Ort und wertet ihn auf. So ist auch eine bessere Pflege der Straßenränder möglich“, sagte Ortsvorsteher Christian Göritz am Rande der Besprechung und findet: „Weil der Weg den Bäumen ausweicht und deshalb nicht schnurgerade verläuft, hat er ein besonderes Flair.“
Er sei von Anfang an für den Bau gewesen, so Göritz weiter, und nun froh, dass alles noch in seiner Amtszeit fertig wurde. Die Bauarbeiten haben er und einige Bürger aus Altes Lager genutzt, um den Hauptweg des angrenzenden Friedhofs mit Abrisssteinen zu pflastern. An mehreren Sonnabenden fanden freiwillige Arbeitseinsätze statt, unterstützt vom Straßenbaubetrieb. Gerade wird noch das Areal um die Kriegsgräberstätte hergerichtet.
Von dem massiven Protest gegen den Ausbau des ehemaligen Sommerweges vor anderthalb Jahren war gestern nichts zu spüren. Damals hatte sich eine Bürgerinitiative gebildet, die den Bau verhindern wollte wegen mangelnder Informationen zu Beginn der Planung und der Beseitigung von Bäumen und Strauchwerk. Die Gemeindevertreter sprachen sich letztlich trotzdem für den Bau aus.
„Trotz anhaltender Kritik an der Vorgehensweise zu dem Bauvorhaben zeigt sich“, sagte Bürgermeister Wilfried Rauhut (parteilos), „dass sich nach der Fertigstellung das Wohnumfeld von Altes Lager wesentlich verbessert hat.“ In seinem Amt müsse man den Mut haben und die Verantwortung übernehmen, „im Sinne der Bürger ein Vorhaben durchzuboxen“. Nach seiner Erfahrung mit Investitionen in anderen Orten seien die Einwohner „zwei Jahre nach der Beitragserhebung stolz auf ihren Ort und die Maßnahme“.

Von Martina Burghardt

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