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Teltow-Fläming Reger Zuspruch für die „Kunstpause“
Lokales Teltow-Fläming Reger Zuspruch für die „Kunstpause“
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22:25 09.10.2019
Jeden Mittwoch trifft sich der Malkurs von Kerstin Heinze in der Kunstpause. Gäste sind dabei immer willkommen. Quelle: Uwe Klemens
Dahme

„Anscheinend haben wir es jetzt endlich geschafft und werden auch von der eigenen Bevölkerung so wahrgenommen, wie wir uns das immer gewünscht haben“, sagt Hobby-Maler und Zeichner Torsten Biet. Fast vier Jahre ist es her, dass der Dahmenser gemeinsam mit Kunsttherapeutin Kerstin Heinze und Kunstlehrer Hartmut Fischer die Idee einer eigenen Galerie ersann. In ungenutzten Ladenräumen des Biet’schen Wohn- und Geschäftshauses an der Dahmer Hauptstraße ging die „Kunstpause“ Anfang 2016 an den Start.

Plattform für Künstler aus Nah und Fern

Ziel der drei Akteure war es von Anfang an, nicht nur die eigenen Arbeiten öffentlich zu zeigen, sondern auch einen gemeinsamen Treffpunkt für Kunstinteressierte und Kunstmachende zu schaffen. Auftakt der Kunstpause war die Gemeinschaftsausstellung der drei Initiatoren, die seither jedes Jahr wiederholt wird.

Die Galerie "Kunstpause" in Dahme. Quelle: Uwe Klemens

„Drei Künstler – ein Jahr2 lautet der Titel der jüngsten am vergangenen Wochenende eröffneten Werkschau, die bis zum 8. Dezember mittwochs vormittags besichtigt werden kann. Die stolze Zahl von 40 Besuchern zur Eröffnung macht die Akteure glücklich.

Chance für die Stadt

„Welche Chancen hat denn eine so kleine Stadt um wahrgenommen zu werden?“, fragt Torsten Biet. Mit der Galerie, in der im sechswöchigen Abstand Künstler aus der Region, anderen Bundesländern und jüngst sogar aus Polen ihre Werke präsentieren und mehrmals im Jahr Workshops stattfinden, bereichere man auch das touristische Angebot der Stadt, so Biet.

Zu den Neuerungen in diesem Jahr gehört die Erweiterung des Künstler-Treffs um weitere Ladenräume, die zunehmend auch für andere Veranstaltungen gebucht werden. „Und nebenbei können sich die Besucher dann auch noch Kunst anschauen“, sagt Biet.

Der Veranstaltungsplan des kommenden Jahres steht bereits. Ein Fotograf und mehrere Maler haben als Aussteller zugesagt. Erstmals zu sehen sein werden in der „Kunstpause“ dann auch Graffiti. Am 1. Februar wird es erstmals eine Offene Bühne für Musizierende geben, auf der jeder auftreten darf.

Jeder darf mitmachen

Mitmachen dürfen Künstler auch an der Ausstellung „Mein schönstes Bild“, mit der die „Kunstpause“ das derzeitige Kunst-Jahr beschließt. Malerei, Grafik, Collage und Fotografie sind die zugelassen Techniken. „Einzige Bedingung ist, dass die Bilder gerahmt sind, damit wir sie aufhängen können“, sagt Biet. Abgabeschluss ist der 11. Dezember. Eröffnet wird die Schau am 14. Dezember um 14 Uhr.

Von Uwe Klemens

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