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Teltow-Fläming Dahme-Spreewald und Teltow-Fläming: Wechselhaftes Wetter in den nächsten Tagen
Lokales Teltow-Fläming

Dahme-Spreewald und Teltow-Fläming: Wechselhaftes Wetter in den nächsten Tagen

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19:05 15.07.2021
Das wechselhafte Wetter zwischen Regen, Gewitter und Sonne scheint sich fortzusetzen.
Das wechselhafte Wetter zwischen Regen, Gewitter und Sonne scheint sich fortzusetzen. Quelle: Karl-Josef Hildenbrand
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Dahme-Spreewald/Teltow-Fläming

Auch die dritte Woche nach dem Siebenschläfer bescherte uns wechselhaftes Wetter. Am Freitag kletterten die Temperaturen mit 23,2 Grad über die 20-Grad-Marke. In Baruth und Luckenwalde blieben sie darunter.

Die Niederschlagsverteilung an diesem Tage war genau umgekehrt. In Baruth fielen an diesem Tag 48 l/m², in Luckenwalde waren es noch 19 und in Bestensee 11 Liter. Insgesamt summierten sich die Niederschläge an den vergangenen sieben Tagen auf 59 Liter in Baruth, 26 in Luckenwalde und 25 in Bestensee. Bei der unterschiedlichen Verteilung des Regens lässt sich natürlich keine pauschale Aussage zu den erreichten Gesamtniederschlägen machen.

Regen in Luckenwalde, Baruth und Bestensee ungleich verteilt

Baruth dürfte mit Sicherheit sein Monatssoll erreicht haben. In Luckenwalde und Bestensee dürften es dagegen erst um die 50 Prozent sein. Nach dem Regen kam die Wärme. Es folgten drei Sommertage und ein heißer Tage. Der heiße Tag fiel auf den Dienstag. Am wärmsten war es in Bestensee mit 30,5 Grad, gefolgt von Bestensee (30,2).

Luckenwalde blieb mit 29,4 Grad knapp unter der 30er-Marke. Während am Mittwoch die Temperaturen verbreitet wieder unter 25 Grad sanken, gab es in Bestensee mit 25,7  Grad einen vierten Sommertag. Im Monatsmittel liegt der Juli bisher 0,5 Grad über dem langjährigen Mittel. Mit 50 Stunden gab es in Luckenwalde den meisten Sonnenschein.

Bestensee und Baruth lagen mit 44 und 43 Stunden dicht beieinander. Damit haben wir knapp 40 Prozent des langjährigen Mittels erreicht. Es besteht also noch Nachholbedarf. Mit dem Wochenende gehen wir in die vierte Woche mit wechselhaftem Wetter. Am Freitag gibt es zunächst einen freundlichen Wechsel von Sonne und Wolken. Später können sich erneut Schauer und Gewitter bilden. Letztere können lokal kräftig ausfallen und für Hagel, Sturm und Starkregen sorgen.

Vor den Gewittern steigen die Temperaturen auf 25 bis 29 Grad. In der Nacht lassen die Niederschläge allmählich nach. Hier und da kann sich Nebel bilden. Die Temperaturen gehen auf 18 bis 20 Grad zurück. Am Samstag ist es wechselnd bewölkt. Örtlich gibt es Schauer, die vor allem am Nachmittag auch kräftiger ausfallen können.

Überwiegend warme Tage mit Sonne und Wolken

Vereinzelt gibt es auch Gewitter. Mit 25  bis 28 Grad wird es erneut sehr warm. In der Nacht zum Sonntag lassen die Schauer nur langsam nach. Am Morgen erwarten uns 15 bis 17  Grad. Der Sonntag wird dann wahrscheinlich der schönste Tag des Wochenendes. Es gibt viel Sonnenschein und nur gelegentlich Quellwolken. Regen fällt nur selten. Der an den Vortagen, abgesehen von Gewitternähe, nur schwach wehende Wind, weht am Sonntag mäßig aus Nordwesten. Die Tagestemperaturen liegen bei 25 Grad.

In der ersten Wochenhälfte werden die Höchsttemperaturen bei knapp 25 Grad liegen, in der zweiten Wochenhälfte etwas darüber. Dabei gibt es nur wenig Regen. Erst in Richtung Wochenende steigt die Niederschlagswahrscheinlichkeit wieder an. Damit bleibt es wechselhaft, mit deutlich reduzierter Unwettergefahr.

Hundertjähriger Kalender verspricht immer noch Hochsommer

Die Bauernregeln haben uns ja einen wechselhaften Sommer in Aussicht gestellt und bislang Recht behalten. Der gestrige Tag hätte den Trend bei den Bauernregeln brechen können. „Ist Apostelteilung schön, so kann das Wetter der sieben Brüder (10. Juli) gehen“, heißt es da. Leider war der Tag gestern meist grau, örtlich gab es auch Schauer und Gewitter. Es bleibt also bei dem wechselhaften Wetter. Die nächste längerfristige Aussage treffen die Bauernregeln am Dienstag: „Wie’s Wetter an St. Margaret, dasselbe noch vier Wochen steht.“ Ob es am Dienstag her schön wird, oder ob es doch regnet, ist noch offen. Mehrere Wettermodelle haben für diesen Tag Regen im Programm, eine Mehrzahl aber nicht. Der Hundertjährige Kalender hält unbeirrt an seinem Kurs fort und verspricht ungetrübtes Hochsommerwetter. „Es herrscht große Hitze ohne Regen“, heißt es bei ihm. Dieses Wetter soll demnach bis zum 27. Juli andauern. Davon ist das reale Wetter aktuell weit entfernt. Erst im Laufe der nächsten Woche gibt es da eine leichte Annäherung.

Von Karl-Heinz Krebs