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Teltow-Fläming Privatgärten öffnen in Dahmeland-Fläming
Lokales Teltow-Fläming Privatgärten öffnen in Dahmeland-Fläming
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16:16 19.04.2019
Die Blütenpracht in den Gärten der Region lockt in den kommenden Wochen zum Besuch. Quelle: Privat
Dahmeland-Fläming

Bereits am Osterwochenende können auch in der Dahmeland-Fläming-Region die ersten der an der Aktion „Offene Gärten“ teilnehmenden Grundstücke besichtigt werden. Am heutigen Sonnabend, dem 20. April, beginnt vielerorts die Saison, bis in den September hinein öffnen insgesamt 105 Gartenbesitzer in Berlin und Brandenburg ihre privaten Refugien für neugierige Besucher. Veranstaltet wird diese Aktion von der Initiative Offene Gärten Berlin-Brandenburg und der Urania „Wilhelm FoersterPotsdam e.V.

Holländische Gartenkultur in Dabendorf

Den Auftakt in der Region macht Jutta Urbanski in der Weimarer Straße 70 in Schulzendorf. Sie öffnet ihr 1200 Quadratmeter großes Reich am heutigen Sonnabend, dem 20. April, von 10 bis 17 Uhr und dann noch einmal am 25. Mai von 10 bis 18 Uhr. Seltene Gehölze, Gewürzsträucher, Azaleen und Kamelien prägen unter anderem ihren Garten. Ebenfalls am heutigen Sonnabend, dem 20. April, und auch am Ostersonntag und am 4. und 5. Mai – jeweils von 10 bis 18 Uhr – ist der Hausgarten von M. Brüdigam in der Sachsenstraße 14 in Dabendorf zugänglich. Englische und niederländische Einflüsse werden hier sichtbar, es gibt einen Senkgarten, eine Loggia mit Kamin sowie einen Stein- und Felsengarten. Zu erwarten ist eine besondere Tulpenpracht. Geboten wird außerdem eine traditionelle englische Tea-Time.

Unterschiedliche Blütezeiten erleben

Auf dem Gelände einer ehemaligen Tongrube in Kolberg, An der Dabernack 2, befindet sich der Themengarten von Ute und Gerald Bernhardt. Dornengehölze, Nutz- und Ziergehölze, ein Apothekergarten sowie Staudenquartiere gehören zu den speziellen Elementen des malerisch über einem See gelegenen Grundstücks. Gleich mehrere Termine, die jeweils ihren Reiz aufgrund der unterschiedlichen Blütezeiten der Pflanzen haben, gibt es dort: Am 21. April, 26. Mai und 14. Juli ist jeweils von 10 bis 18 Uhr geöffnet, am 15. September von 10 bis 17 Uhr geöffnet

Waldgarten mit historischer Baukeramik

Einen Rhododendronpark bietet der Waldgarten von Horst und Ingrid-Ria Krämer im Hirschsprung 8 in Bindow. Am 25. und 26. Mai ist dieser Garten offen, dann blühen die japanischen Azaleen. Sommerblumen reizen am 11. August, außerdem ist der Garten mit historischer Baukeramik dekoriert. Jeweils von 10 bis 18 Uhr kann an den drei angegebenen Tagen dieser Garten besichtigt und genossen werden.

Viel Gemüse und Obstsorten

Ein viele Gemüse und Obstsorten liefernden Nutzgarten haben Marlis und Aribert Herrmann in der Kemnitzer Straße 41 in Felgentreu angelegt. Aber ihr 3300 Quadratmeter großes Paradies ist auch ein Blütenmeer, es gibt Themenbeete und ein großes Schattenhochbeet. Zugänglich ist dieser Garten am 25. und 26. Mai sowie am 13. und 14. Juli, jeweils 10 bis 18 Uhr.

Kleinbeuthener Renaturierungsprojekt öffnet ebenfalls

Das Renaturierungsprojekt „Hortus Terrigenus e.V.“ von Ariane und Mario Hofmann in der Kleinbeuthener Dorfstraße 20 wird am 26. Mai und am 16. Juni von 10 bis 18 Uhr geöffnet. Drei Hektar groß ist der unter anderem von den Resten eines Auwaldes geprägte, vielfältige Landschaftsgarten.

Besucherplakette wird benötigt

Wer all diese Gärten besichtigen möchte, benötigt eine Besucherplakette. Diese ist erhältlich in jedem der teilnehmenden Gärten, sie kostet einmalig drei Euro und gilt an allen 105 an der Aktion beteiligten Stationen in Berlin und Brandenburg. Kinder und Jugendliche bis 16 haben stets freien Eintritt.

Von Karen Grunow

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