Menü
Märkische Allgemeine | Ihre Zeitung aus Brandenburg
Anmelden
Teltow-Fläming Debatte um Haushalt beginnt im Kreistag
Lokales Teltow-Fläming Debatte um Haushalt beginnt im Kreistag
Partner im Redaktionsnetzwerk Deutschland
17:50 24.10.2019
In den Fachausschüssen des Kreistages wird über den Haushalt diskutiert und beraten. Quelle: Victoria Barnack
Teltow-Fläming

Der wirtschaftliche Boom der vergangenen Jahre lässt nach. Das ist die schlechte Nachricht für die neue Haushaltsdebatte im Kreistag von Teltow-Fläming. Die Verwaltung stellt sich für das kommende Jahr finanziell neu auf. Einen ersten Einblick auf das was kommt gab Beigeordneter und Kämmerer Johannes Ferdinand (CDU) auf der jüngsten Sitzung.

Die gute Nachricht: Der Landkreis hat weiterhin ein stabiles Umfeld. „Teltow-Fläming ist jetzt leistungsstark“, so Johannes Ferdinand. Außerdem: Die Null-Zins-Politik hält weiter an. Das ermögliche dem Kreis zusätzliche Ausgaben und Investitionen. Dazu zählen der Kita-Ausbau (sechs Millionen Euro) und der Ausbau der Regionalleitstelle (1,3 Millionen Euro).

Investitionen mit Schwerpunkten

Die Tarife steigen um drei Prozent (800.000 Euro), es gibt mehr Leistungen im öffentlichen Nahverkehr (900.000 Euro), Leistungen zur Teilhabe (1,1 Millionen Euro), der Fläming Skate kostet 2,2 Millionen Euro sowie der Zuschuss für den Tourismusverband 50.000 Euro, Schülerbeförderung 209.000 Euro und Schulkosten 484.000 Euro.

Hinzu kommen zahlreiche Investitionen mit den Schwerpunkten Bildung und Schulen, Infrastruktur, sowie Brand- und Katastrophenschutz. Insgesamt plant der Landkreis dafür zehn Millionen Euro auszugeben, inklusive Drittmittel. „Teilweise müssen wir dafür an unsere Rücklagen gehen“, so Johannes Ferdinand.

Kreisumlage sinkt weiter

Darüber beginnen nun die Beratungen in den einzelnen Fachausschüssen. Bis zum Kreistag am 16. Dezember sollen alle Punkte diskutiert, behandelt und eventuell angepasst werden. Das betrifft auch die vielen freiwilligen Leistungen des Kreises. Denn die Kreisumlage wird erneut um zwei Prozent gesunken. Das entspricht ein Minus von 3,5 Millionen Euro.

Von Marcus J. Pfeiffer

Die Sicherung des Brandschutzes entwickelt sich für ländliche Kommunen immer mehr zu einer Mammutaufgabe. Die finanziellen Dimensionen sind gewaltig. Niedergörsdorfs Gemeindewehrführer Patrick Bellin hat jedoch genug vom Fahren auf Sparflamme. Er sieht die Erfüllung der Pflichtaufgabe als gefährdet und warnte im Bauausschuss vor zu viel Sparsinn.

23.10.2019

Vom 11. bis 15. November wird die Anschlussstelle Baruth auf der A 13 Richtung Dresden gesperrt. Das hat der Landesbetrieb Straßenwesen mitgeteilt.

23.10.2019

Das Gleichgewicht der Welt ist aus dem Lot. Jeder Einzelne kann helfen, einen besseren Kurs zu finden. In Dahme diskutierten Einwohner über Möglichkeiten, die im Alltag umgesetzt werden können.

23.10.2019