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Teltow-Fläming Die Karibik-Piraten auf der Dorfstraße
Lokales Teltow-Fläming Die Karibik-Piraten auf der Dorfstraße
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05:06 03.07.2017
Der Umzug durchs Dorf mit Piraten der Karibik und den Minions. Quelle: Laura Görner
Paplitz

Das Dorffest in Paplitz ist ein besonderes, und das schon seit Jahrzehnten. Alle zwei Jahre werden dort Themen beim Treffen aller Generationen des Dorfes und der Umgebung aufgegriffen. Wo zuvor Europa oder Sport Inhalte des Festes waren, holten am Sonntag vor allem die jungen Mitglieder des Vereins Dorfgemeinschaft Paplitz ein Stück der amerikanischen Hollywoodwelt in das Leben der Dorfbewohner, unter anderem mit einem aufgemalten Walk of Fame auf der Dorfstraße. Dazu gaben Litfaßsäulen Einblicke in die Filmwelt – doch der Höhepunkt des Tages war die eindeutig kaum übersehbare Karawane aus geschmückten Traktoren und Mottowagen. Den ganzen Tag lang konnten Gäste die Werke betrachten, die oft in bis zu vier Monate langer Kreativarbeit gebaut wurden. Kindheitserinnerungen oder in Trinkrunden entstandene Ideen, wie „Das Traumschiff“, erschufen Fantasiewelten für Groß und Klein. Das Piratenschiff aus „Fluch der Karibik“, Märchengeschichten über Frau Holle oder Hänsel und Gretel versetzten auch die Erwachsenen in ihre Kindheit zurück. „Schon wir als Kinder haben Familie Feuerstein geschaut, auch unsere Kinder schauten es“, erzählte die Vereinsvorsitzende Brigitte Radtke bei der Präsentation ihres Steinautos aus der Serie Fred Feuerstein.

Das Traumschiff Quelle: Laura Görner

Aber natürlich gab es noch mehr als nur den Umzug: Schlager- und Countrymusik, Detlefs Diskothek Hit-Shop, Blasmusik der „Berstetaler Musikanten“ oder die Rock’n’Roll-Jukebox auf dem Fahrrad hielt die mehr als 800 Gäste bei Laune.

Das Kranzstecheinreiten. Quelle: Laura Görner

Und war der Auftritt der Jugendband oder des Männerballetts beendet, lockte das traditionelle Kranzstechenreiten auf dem Sportplatz. Der Pferdegalopp der zwölf wetteifernden, trainierten Reitschülerinnen oder Cowboyliebhaber, mal rasend, mal gemächlich, brachte den Boden der 70 Meter langen Rennbahn zum Vibrieren und ergatterte kräftigen Applaus der Anwesenden.

Für Hungrige wurde Essen „wie bei Muttern“ angeboten, darunter deftig duftendes Backschwein oder Kesselgulasch. Auch Leckereien für die Kaffeetrinker fehlten nicht. Aus dem seit 2001 bestehenden Dorfbackofen gingen allein bis zum Mittag 22 Bleche Bienenstich oder Zuckerkuchen raus und fanden ihre Abnehmer. „Von Hand, mit Butter und viel Liebe gemacht“, wie Margarete Semmler, eine der Helferinnen am Ofen, erzählte.

Damit war das Ziel des Dorfvereins dank der vielen Helfer erreicht: das kulturelle Leben im Dorf für alle Altersgruppen, für Neubürger und Alteingesessene zu fördern.

Von Laura Görner

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