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Teltow-Fläming Die Tafel für die Herrschaften ist bereitet
Lokales Teltow-Fläming Die Tafel für die Herrschaften ist bereitet
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18:50 08.09.2014
Hans-Georg Münchow (l.) und Danny Eichelbaum als Kurfürsten beim Altstadtfest.
Jüterbog

Die drei Programme werden zu einem Stadtfest zusammengefügt und trotzdem kommen alle Themen zu ihrem Recht. Von Erfahrungen früherer Veranstaltungen können die Organisatoren dabei profitieren.

Beim dritten Jüterboger Fürstentag zogen rund 1000 Besucher durch die historischen Straßen, über den Marktplatz und bis in diverse beschauliche Hinterhöfe und ließen sich in die Geschichte der Flämingstadt zurückversetzen.

Das Programm

Der festliche Einzug der Darsteller der Edlen und Fürsten ist um 13.45Uhr am Zinnaer Tor geplant. Um 14 Uhr eröffnet Brandenburgs Wirtschaftsminister Ralf Christoffers (Linke) den Tag des Handwerks auf der Bühne vor dem Rathaus. Dort erfolgt um 14.55 Uhr auch die Freisprechung der diesjährigen Handwerksgesellen mit den Fürsten und Edlen.

12 private Innenhöfe öffnen in diesem Jahr mit eigenen Programmen in der Altstadt. Dazu gibt es Markttreiben, Vorführungen von Handwerkern und eine Händlermeile zur Wirtschaftsnacht.

Auch ein Fackellauf, das Abschlussfeuerwerk, die Mitternachts-Toccata und eine nächtliche Taschenlampenführung durch das ehemalige Mönchenkloster werden angeboten.

Sie haben eine Menge Kleinigkeiten zu bedenken, damit das Fest gelingt. Ein Beispiel: 15 Stühle werden diesmal für die hohen Herrschaften und Vertreter der Handwerkerschaft gebraucht. Sie werden an einem Tisch, pardon: an einer Festtafel, platziert und so an die Verhandlungen beim Fürstentag zu Jüterbog 1604 erinnern. Den Einzug der Adligen und ihres Fußvolkes können die Jüterboger miterleben. Stellzeit ist um 13.30 Uhr am Erich-Sturtevant-Platz, 13.45 Uhr soll der Tross am Zinnaer Tor eintreffen, um von der Stadtwache beschützt zum Markt zu ziehen.

Regiepläne sollen Pannen vermeiden

Um Pannen zu vermeiden, hat Jörg Podzuweit, der Vorsitzende des Heimatvereins, Regiepläne erarbeitet. Die Stadtwache, die Schützen, die Fürsten, der Herold – allen bekommen somit den genauen Ablauf in die Hand. Doch trotz straffer Organisation bleibt Zeit für Gelassenheit. „Wie beim Fahrplan der Deutschen Bahn, da sind auch immer ein paar Minuten Luft mit drin“, scherzt Jörg Podzuweit.
Bei dieser letzten große Zusammenkunft vorige Woche wurden dann auch nur noch vereinzelt Details besprochen. Wer holt die Stelzen aus dem Lindenhort ab, gibt es einen Sonnenschirm, einen Wasseranschluss, wie und wo können Fahnen befestigt werden? Das lässt sich alles klären, jeder trägt etwas dazu bei, dass alle zum Fürstentag ihren Spaß haben.

Häuser sollen geschmückt werden

Von den Jüterbogern, für die der ganze Aufwand ja betrieben wird, erwarten die Organisatoren allerdings auch etwas. „Wir bitten darum, die Häuser zu schmücken“, sagt der Heimatvereinsvorsitzende. „Und wer möchte, kann seine mittelalterliche Gewandung anlegen.“ Wer noch keine hat, soll sie sich beim Fest zulegen können.

Eine Rolle war bis jetzt noch nicht besetzt: Der bisherige NachtwächterRaimund Siegel – sucht nämlich einen Nachfolger. Wer diese verantwortungsvolle Stellung übernehmen will, kann sich beim Heimatverein oder im Rathaus melden.

Von Martina Burghardt

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