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Teltow-Fläming Die Zellendorfer Wehr will mehr
Lokales Teltow-Fläming Die Zellendorfer Wehr will mehr
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06:31 02.02.2018
Die Freiwillige Feuerwehr im Niedergörsdorfer Ortsteil Zellendorf hätte gern einen Anbau. Quelle: Foto: Isabelle Richter
Niedergörsdorf

„Wir müssen einfach einen Kompromiss finden, mit dem wir beide leben können“, sagte Bürgermeister Wilfried Rauhut (parteilos) in der Sitzung des Bauausschusses am Dienstagabend.

Noch immer gibt es zwischen der Gemeinde Niedergörsdorf und der Feuerwehr Unstimmigkeiten über die geplante Entwicklung des Gebäudes der Zellendorfer Ortswehr.

Steigende Tendenz bei den Mitgliederzahlen

Bereits im Haushalt 2017 hatte die Gemeinde 15 000 Euro für die Sanierung der Toiletten eingeplant. „Das ist schön, löst aber unsere Probleme nicht“, kam laut Bauamtsleiterin Claudia Neumann von der Feuerwehr als Antwort. Dazu kamen die aktuellen Mitgliederzahlen.

18 aktive Mitglieder, darunter vier Frauen, sowie zehn Kinder und zehn Jugendliche sind derzeit in Zellendorf im Einsatz. Die Tendenz ist steigend. Deshalb fordert die Feuerwehr neben notwendigen Reparatur- und Sanierungsarbeiten einen Anbau. Dieser soll als Beschäftigungsraum für den Nachwuchs dienen. Darüber hinaus benötige man Anschlüsse für Telefon und Internet sowie eine Garage, hieß es von der Wehr.

Ortswehrführer begründet Ablehnung

Die umfassenden Baumaßnahmen seien jedoch „nur mit Hilfe von Fördermitteln machbar“, erklärte Claudia Neumann dazu. Um diese beantragen zu können, muss aber eine Baugenehmigung vorliegen. Mit einer Kostenschätzung von rund 230 000 Euro präsentierte die Gemeinde der Zellendorfer Feuerwehr zwei Varianten.

„Die Kompromissbereitschaft war von uns immer da, aber fünf Quadratmeter WC für 20 Kinder ist doch recht eng“, verteidigte Ortswehrführer André Jurk die bisherige Ablehnung der Entwürfe.

René Buhle von der Feuerwehr Oehna sagte dazu: „Wir haben eine Damentoilette und zwei für die Herren. Das kann schon funktionieren.“ Recht gab er den Zellendorfern jedoch bei der Forderung nach einem Büroraum mit Internetanschluss.

Erneutes Treffen im Februar

Beide Parteien stehen unter Zeitdruck, denn die Fördermittel müssen bis zum 15. September beantragt sein. „Wenn wir 2019 und 2020 immer noch darüber diskutieren, haben wir nichts gekonnt“, erklärte Wilfried Rauhut dazu.

Im Februar wollen sich beide Parteien deshalb bei einem erneuten Treffen auf eine Lösung verständigen.

Von Isabelle Richter

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