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Teltow-Fläming „Ein Jahr später haben wir es dann gefunden“
Lokales Teltow-Fläming „Ein Jahr später haben wir es dann gefunden“
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15:57 29.03.2013

Das Verstecken übernimmt der „Osterhase“. Doch was hat der langohrige Freund eigentlich mit dem Osterfest zu schaffen? Eindeutig geklärt werden konnte dies bis heute nicht. Einerseits gibt es Deutungen, die den Hasen als Symbol für die Auferstehung Christi sehen, andererseits gibt es Aufzeichnungen von bemalten Eiern mit drei Hasen, die die Dreieinigkeit darstellen sollen. Im 17. Jahrhundert taucht er jedenfalls erstmals schriftlich im Elsass als Lieferant der Ostereier auf. Allerdings gibt es auch andere Kollegen aus der Tierwelt, die dieser Arbeit nachkommen. So versteckt beispielsweise in Teilen Westfalens und Thüringens der Fuchs oder Storch die kleinen Köstlichkeiten. Wo verstecken eigentlich die MAZ-Leser am liebsten ihre Ostereier?

Wolfgang Meißner, Schöneiche: Ich habe für meine Enkel einmal ein Geschenk in die Astgabel eines Baums gesteckt. Das hat dann keiner gefunden. Ich habe auch keine Hinweise gegeben, weil meine Enkel das alleine finden sollten. Außerdem hatte ich das Versteck selbst vergessen. Ein Jahr später haben wir es dann gefunden. Die Schokolade war sogar noch essbar. Dieses Malheur ist uns schon häufiger passiert.

Luca Schwarz, Zossen: Bei mir hat der Osterhase einmal ein richtig schweres Versteck ausgesucht. Ich habe fast eine halbe Stunde gebraucht, um es zu finden. Mama und Papa haben mir Tipps gegeben, sodass ich es dann entdeckt habe. Das Geschenk war am Eingang zur Kellertreppe zwischen einem Schilfstrauch und der Kellerbrüstung eingeklemmt. Alle anderen Sachen habe ich aber schneller gefunden.

Sandra Lorenz, Glienick: Ich habe einmal ein Geschenk im Garten unter einer umgedrehten Schubkarre versteckt. Hätte ich nicht einen kleinen Zipfel rausgucken lassen, würde es meine Tochter wohl heute noch suchen. Ich selbst habe als Kind oft in der Wohnung die Ostereier gesucht. Das war immer recht einfach, bis auf das eine Mal. Da habe ich die Schokolade unter dem Sofakissen vergessen. Später war die dann leider flüssig.

Klaus Mehlich, Rangsdorf: Mein bestes Versteck war eines im Baum. Da habe ich ein Papp-Osterei mit Schokoladenfüllung in den Ästen eingeklemmt. Über eine halbe Stunde mussten das meine Enkel suchen. Wir haben mit „warm“ oder „kalt“ dann irgendwann geholfen. Für die Kinder verstecke ich gerne die Geschenke, aber unter den Erwachsenen machen wir das nicht. Wir überreichen uns diese persönlich.

Antje Grüneberg-Geese, Dabendorf: Wir haben einen sehr großen Garten mit vielen kleinen Verstecken. Dort deponieren wir dann für die Kinder viele bunt bemalte Eier. Anfangs haben wir diese nicht gezählt und uns die Verstecke nicht so gut gemerkt. Seit wir einmal im Sommer vereinzelte „Überraschungseier“ entdeckt haben, zählen wir jetzt ganz genau die Eier durch, bevor wir sie verstecken. Text/Fotos: F. Frenzel

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