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Teltow-Fläming Elektro-Klänge im Schlosspark
Lokales Teltow-Fläming Elektro-Klänge im Schlosspark
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06:12 24.07.2017
Ronny Wendt (M.), der Vereinsvorsitzende von „Belebtes Baruth“, sein Stellvertreter Robert Riedel (l.) und Bürgermeister Peter Ilk (parteilos).
Ronny Wendt (M.), der Vereinsvorsitzende von „Belebtes Baruth“, sein Stellvertreter Robert Riedel (l.) und Bürgermeister Peter Ilk (parteilos). Quelle: Jutta Abromeit
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Baruth

Fast hätte das diesjährige Schlossparkfest in Baruth wegen Terminüberschneidungen und fehlenden Geldes ausfallen müssen. Doch der Verein „Belebtes Baruth“ und die Stiftung Baruth retteten wenigstens eine abgespeckte Variante. Und die hieß „House Night“ – eine Nacht mit House-Musik, der elektronischen Vorläufermusik von Techno-Beat mit etwas schwächeren Tönen.

Mehrere hundert meist jüngere Besucher strömten nach dem Riesenregen am frühen Abend mit Einbruch der Dunkelheit an die Nordseite des Schlosses. Dort vergnügten sich Freundeskreise und Familien in Zelten bei aufgelegter Musik, bis nach Mitternacht „Disco Dice“ aus Dresden kamen. Dieses Duo heizte den Baruthern bis weit nach 2 Uhr in den Sonntag hinein ein. Hauptakteur dieser kleinen Variante der Baruther Schlossparknacht war der 30 Jahre alte Ronny Wendt, in Personalunion Vorsitzender des Verein „Belebtes Baruth“ und Chef einer Event-Firma. An seiner Seite unter anderen Vereinsvize Robert Riedel aus Motzen und Vater Klaus Göres, ebenfalls ein DJ. Wendt hat übrigens noch mehr Musik-Verwandtschaft: Sein Opa ist Hendryk Wendt, Ex-Gitarrist bei Scirocco. Junior Ronny Wendt erklärt: „Wir wollen mit dem Verein die Kunst und Kultur im Ort beleben und auch mal hochkarätige Leute hierher bekommen, die sonst nicht nach Baruth kommen würden.“ In den ersten Stunden der Schlossnacht dabei auch Baruths Bürgermeister Peter Ilk (parteilos). Er war vor allem als Vorstandsvorsitzender der Stiftung Baruth gekommen: „Mit dieser Stiftung sind wir heute Hauptsponsor. Ohne den Zuschuss hätte das Schlossparkfest dieses Mal ganz ausfallen müssen“, erklärt Ilk. Gleichzeitig kündigte er an: „Nächstes Jahr wollen wir wieder ein großes Fest für Jung und Alt hinkriegen.“

Nach der Auflage 2017 sagt Ronny Wendt: „Es war noch richtig was los, schätzungsweise erlebten 600 bis 700 Leute den Auftritt von ,Disco Dice’.“ Einige blieben sogar noch bis zum Aufräumen. Und das dauerte bis Sonntagmorgen 9 Uhr, bevor Veranstalter, Barkeeper und Helfer schlafen gehen konnten.

Von Jutta Abromeit