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Teltow-Fläming Eltern fordern besseres Lernumfeld
Lokales Teltow-Fläming Eltern fordern besseres Lernumfeld
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08:22 29.01.2017
Hiltrud Preuß.
Hiltrud Preuß. Quelle: Foto:Abromeit
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Luckenwalde/Zossen

Elternvertreter der Dabendorfer Geschwister-Scholl-Gesamtschule wollen Lehrer unterstützen, um auch vor einem noch nicht terminierten Neubau bessere Lernbedingungen zu schaffen. Neben der inzwischen beseitigten Geruchsbelästigung, für die laut Stadtverwaltung Zossen wie berichtet tote Tiere der Grund gewesen seien, und baulichen Mängeln sei nun im Chemieraum auch Schimmel festgestellt. Das sagt Hiltrud Preuß, Elternvertreterin der 10e. Sie und zwei weitere Eltern wollten am Donnerstag im Kreishaus zur Sitzung des Kreis-Bildungsausschusses dem Zossener Kreistagsmitglied Andreas Noack (Plan B-BVBB-WG) öffentlichkeitswirksam Unterschriften überreichen.

Noack war nicht anwesend

Dazu kam es nicht, Noack war nicht da. Preuß erklärte dem Ausschuss, der Schulzustand sei weder für Schüler noch für Lehrer akzeptabel, ohne Reparaturen und Instandhaltung gehe es nicht mehr. Zudem verkniffen sich Schüler den Gang zu unerträglichen Toiletten, das Dach sei undicht und Preuß sagt: „Fenster im Flur sind so undicht, dass bei Regen das Wasser durch die Flure fließt.“ Einige Fenster seien mit Klebeband verschlossen, sogar Lichtschalter seien mit Isolierband gehalten. Preuß meint, auch das Umfeld trage maßgeblich zum Lernerfolg von Schülern bei. Schulrat Christoph Kürschner verweist auf den geplanten Neubau und die Geruchsbeseitigung. Weiteres sollten Eltern dem Schulträger schriftlich geben. Die Stadt wisse von allem, so Hiltrud Preuß.

Dauerstreit in der Stadt

Das Thema ist bereits Dauerstreit zwischen Bürgermeisterin Michaela Schreiber (Plan B) und Stadtverordnetem Carsten Preuß (Linke). Der erklärte zum Donnerstag-MAZ-Beitrag „Gestank beseitigt“, Geruchsprobleme und Unterrichtsausfall seien vermeidbar gewesen, die Stadt kenne die Ursachen lange. Schreiber ihrerseits kontert auf der Internetseite der Stadt mit der Rubrik „Fake News“, um dort gegen Carsten Preuß zu wettern.

Von Jutta Abromeit

28.01.2017
28.01.2017