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Teltow-Fläming Festival mit viel Musik und viel Kultur
Lokales Teltow-Fläming Festival mit viel Musik und viel Kultur
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15:14 06.07.2013
Heidelandschaft wird zum Kunstwerk. Quelle: Kathrin Burghardt
Niedergörsdorf

3.000 Festivalbesucher aus gut 50 Ländern, so schätzen die Veranstalter, werden am Wochenende beim zweiten „Frequency-of-Nature“-Festival auf dem ehemaligen Flugplatzgelände in Niedergörsdorf erwartet. Drei Tage lang verwandelt sich das mehrere Hektar große Areal zwischen den alten Flugzeughangars in einen Treffpunkt der Welt. Mehr als 200 verschiedene Künstler und Musiker stellen auf dem Treffen ihre Werke aus oder werden live zu erleben sein.

Nach der gelungenen Premiere des internationalen Musik- und Kunstfestivals im vergangenen Jahr entschied sich das siebenköpfige Team der Firma „Right Now“ aus Birkenwerder auch in diesem Jahr, das Festival in Niedergörsdorf zu organisieren. „Die Zusammenarbeit mit den Leuten und der Gemeinde vor Ort klappt so hervorragend, wir fühlen uns hier sehr willkommen. Zudem ist das Gelände perfekt für die Veranstaltung, bei der Landschaftkunst eine wesentliche Rolle spielt“, sagte Ankur Seres vom Veranstalterteam. Der aus Indien stammende Berliner betreut hauptsächlich den künstlerischen Teil des Festivals, das seine Wurzeln in der Hippiekultur hat.

Gemeinsam mit 120 Künstlern und Helfern ist er bereits seit Ende Mai vor Ort. Seitdem wird das Gelände zum Gesamtkunstwerk umgestaltet. Ob Wassergärten, bewegliche Installationen oder Skulpturen – auf jedem Teil des Geländes werden Kunstwerke gezeigt. „Die Musik spielt bei uns fast nur eine Nebenrolle. Wir wollen dem gesamten Spektrum unserer Subkultur ein Forum geben. In diesem Jahr haben wir darauf noch mehr den Fokus gelegt“, sagte Seres. So gehören international bekannte bildende Künstler wie der französische Bildhauer Patrice Hubert zu den Ausstellern vor Ort, der viele seiner beweglichen Metallskulpturen zeigt. Auch der deutsche Maler Dennis Konstantin ist mit seiner „Visionary Art“ zu sehen. Viele Hangars sind zu Galerien umgebaut. Dazu werden auf fünf verschiedenen kleineren und größeren Bühnen Musiker und Djs zu hören sein. „Neu ist unsere Akustik-Bühne, auf der jeder einfach spielen kann, wie er mag“, sagte Seres.

Das Festival richtet sich vor allem an Liebhaber der sogenannten Goa-Szene und Freunde experimenteller elektronischer Musik. „Unser Publikum wird oft als Traveller-Szene, bezeichnet, als Weltreisende. Zu ihren wichtigsten Werten zählen Toleranz, Neugier und kultureller Austausch“, beschrieb es Seres. „Jeder, der sich in der Welt zu Hause fühlt, ist bei uns willkommen. Unser Festival zeigt, wie friedlich die Menschen aller Nationen nebeneinander leben können.“ Besucher können dieses Lebensgefühl auch auf der sogenannten Händlermeile erleben, auf der nicht nur Schmuck, Kunst und Kleidung aus aller Welt angeboten werden, sondern auch kulinarische Köstlichkeiten von allen fünf Kontinenten.

Informationen unter www.freqsofnature.de, Karten an der Abendkasse vor Ort.

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