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Teltow-Fläming Feuerwehr im Wandel der Jahrzehnte
Lokales Teltow-Fläming Feuerwehr im Wandel der Jahrzehnte
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00:19 17.08.2017
Brandschützer betrachten die Ausstellung über die Geschichte und die Aufgaben ihrer Feuerwehr in der Heimatstube.
Brandschützer betrachten die Ausstellung über die Geschichte und die Aufgaben ihrer Feuerwehr in der Heimatstube. Quelle: Katja Schubert
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Trebbin

Anlässlich des Jubiläums „135 Jahre Freiwillige Feuerwehr Trebbin“ ist seit Sonntag eine neue Ausstellung in der Heimatstube der Stadt zu sehen. Bis Ende September soll sie allen Besuchern offen stehen, insbesondere zur großen Jubiläumsfeier am 8. und 9. September am Denkmalplatz.

„Wir erkennen die ehrenamtliche Arbeit der Freiwilligen Feuerwehr Trebbin an und möchten sie mit dieser Ausstellung fördern“, sagte Burkhard Heinrich, Vereinsvorsitzender des Trebbiner Heimatvereins am Sonntagnachmittag bei einer kleinen Eröffnungsfeier in den Räumlichkeiten der Heimatstube, „wir geben ihnen eine Chance, sich zu zeigen und dem Publikum die Möglichkeit, sich damit auseinanderzusetzen.“

Helme, Pokale und eine alte Löschpumpe

Die Exposition soll Interessierten die Aufgaben und die Geschichte der heimischen Feuerwehr präsentieren. Historische Dokumente und Versammlungsbücher, alte Pokale, Helme, Fotografien und Löscheinsatzutensilien zeigen den Werdegang der Brandschutz-Institution. Einige Ausstellungsstücke wie die historische Löschpumpe „TS-8“, erbaut 1943 im ehemaligem Feuerwehrgerätewerk Hermann Koebe in Luckenwalde, stehen zum Bestaunen und Anfassen mitten im Raum. Gestellt wurden die Exponate von privaten Spendern und der Feuerwehr. Auch die jahrelange Zusammenarbeit der Feuerwehren Trebbin und Haltingen (Baden-Württemberg) sowie die Arbeit der Kinder- und Jugendfeuerwehr werden in der Ausstellung gewürdigt.

Auch die Jugendwehr hat ihren Ausstellungsbereich. Quelle: Katja Schubert

Glanzstück der Schau ist zweifellos die Präsentation des neuen Feuerwehrgerätehauses, das voraussichtlich ab Frühjahr 2018 auf dem Gelände neben Porta gebaut werden soll. Eine verkürzte Anbindungsstrecke zur Autobahn und eine weitaus größere Nutzfläche stellen seine größten Vorzüge dar. Etwa 1,7 Millionen Euro soll die neue Feuerwache kosten, größtenteils wird das Projekt vom Land gefördert.

Neue Feuerwache soll Platzproblem lösen

Sechs Stellplätze für Löschfahrzeuge sowie deutlich mehr Platz für Material, Ausrüstung und eine Drehleiter wird der moderne Stahlbetonbau bieten. Den so einfachen wie drängenden Grund für den Neubau erklärt Löschzugführer Lars Wätzig knapp: „Wir haben keinen Platz mehr.“

Die Ausstellung ist jeden Sonntag von 14 bis 17 Uhr und nach Terminvereinbarung geöffnet.

Von Katja Schubert