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Teltow-Fläming Feuerwehrleute lernen Umgang mit Gasleitungen
Lokales Teltow-Fläming Feuerwehrleute lernen Umgang mit Gasleitungen
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17:15 18.11.2019
Pulver marsch: Freiwillige Feuerwehren aus Teltow-Fläming und Oder-Spree üben das Löschen von Gasbränden Quelle: Nadine Auras/EWE
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Berlin

Wie löscht man einen Brand, der von Erdgas verursacht wird? Mit dieser Frage haben sich am Montag Feuerwehrleute aus den Städten Baruth, Storkow und Trebbin, dem Amt Unterspreewald und der Gemeinde Nuthe-Urstromtal beschäftigt. Eingeladen dazu hatte sie der regionale Gasversorger EWE. Die Weiterbildung fand im Kompetenzzentrum Kritische Infrastruktur in Berlin-Mahlsdorf statt, wie EWE in einer Pressemitteilung berichtete. Ziel war es, den Teilnehmern das fachgerechte Löschen von Gasbränden zu erläutern und sie in den Bereitschaftsdienst des Erdgasnetzbetreibers zu integrieren, so das Unternehmen weiter.

„Zum Feuerlöschen ist nicht immer der Einsatz von Wasser angebracht“, erläuterte Franko Meise, Fachmann von EWE Netz. Wirksam beim Bekämpfen von Bränden, die durch Erdgas ausgelöst wurden, sei nur der Einsatz von Pulverlöschern, betonte er.

Feuerwehrleute: Hilfreiche Schulung

Für die Freiwilligen Feuerwehrleute war die Schulung in Theorie und Praxis sehr hilfreich, wie sie laut EWE im Anschluss sagten. „Für uns ist es unerlässlich zu wissen, dass bei Erdgasbränden mit der EWE Netz ein äußerst kompetenter Partner zur Seite steht, der rund um die Uhr einsatzbereit ist und direkt an die Einsatzstelle kommt“, berichtete ein Teilnehmer. Einsätze an erdgasleitungen seien nicht alltäglich. „Daher müssen die Kameradinnen und Kameraden immer wieder für dieses Thema sensibilisiert und geschult werden“, ergänzt Franko Meise.

Ziel ist es zudem, dass die Feuerwehren zukünftig auch den Bereitschaftsdienst von EWE Netz zu unterstützen können. Das Gebiet des Netzbetreibers sei weitläufig, so das Unternehmen. Das bedeute auch, dass die Wege für die Mitarbeiter von EWE zu einer Störung lang sein können. Mit der Zusammenarbeit mit den lokalen Feuerwehren seien eventuelle Einsätze noch schneller möglich. „Umfassende Sicherheit in unserem Erdgasnetz gibt es nur mit vollem Einsatz. Damit Störungen nicht zu Notfällen werden, muss es schnell gehen. Innerhalb von 30 Minuten müssen wir bei einer Störung vor Ort sein“, erläutert Franko Meise.

Brände im Gasnetz sind selten

Brände im Gasnetz seien sehr selten, so Meise. Sie können aber entstehen, wenn etwa bei Bauarbeiten eine Erdgasleitung beschädigt wird. Damit im Ernstfall die Zusammenarbeit funktioniert, sei es wichtig, dass sich die Feuerwehren und der Erdgasnetzbetreiber kennen. „Das Wissen über die örtlichen Strukturen des Erdgasnetzes schafft Sicherheit für die Einsatzkräfte“, so Franko Meise. Das sei entscheidend bei der Zusammenarbeit mit den Freiwilligen Feuerwehren in den Städten und Gemeinden in der Region.

Mit Veranstaltungen wie der Weiterbildung am Montag komme EWE Netz dem allgemeinen Informationsbedarf bei den Feuerwehren zum Thema Erdgas nach, erläutert das Unternehmen. Gleichzeitig demonstriere das Unternehmen damit die technische Sicherheit des Energieträgers Erdgas.

Von MAZonline

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